Galaxy Note 7: Verkaufsstopp könnte Samsung 17 Milliarden Dollar kosten

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Das Schicksal des Galaxy Note 7 scheint besiegelt zu sein
Das Schicksal des Galaxy Note 7 scheint besiegelt zu sein(© 2016 CURVED)

Es wird wohl noch teurer: Samsung hat die Verkäufe des Galaxy Note 7 auf der ganzen Welt gestoppt, nachdem bekannt wurde, dass auch die Austauschgeräte überhitzen können. Nun gibt es Hochrechnungen dazu, wie viel Geld dem Unternehmen aus Südkorea dadurch entgehen könnte.

Die Kosten für das Galaxy Note 7-Fiasko sollen sich für Samsung auf bis zu 17 Milliarden Dollar belaufen, berichtet die Webseite News.com.au. Die Rechnung basiert auf der Annahme, dass bis zu 19 Millionen Einheiten des Smartphones nicht verkauft werden könnten – mit dem nun verkündeten Ende des Phablets auf dem weltweiten Markt.

Imageschaden nicht zu beziffern

Die Summe von 17 Milliarden Dollar ist auch für Samsung gewaltig – und fiele dadurch deutlich höher aus als die eine Milliarde, die nach dem ersten Rückruf des Galaxy Note 7 als Schaden berechnet wurde. Unklar ist allerdings, ob in den 17 Milliarden die Kosten für den Umtausch enthalten sind. Zudem sei es wahrscheinlich, dass die Überhitzungsprobleme das Image des Unternehmens insgesamt beschädigen – und dadurch auch die Verkäufe anderer Smartphones zurückgehen. Wie teuer das Note 7-Debakel für Samsung tatsächlich ist, wird sich deshalb nur schwer berechnen lassen.

Käufer des Galaxy Note 7 können das Phablet bei Samsung zurückgeben und gegen ein anderes Smartphone eintauschen – oder sich den Betrag erstatten lassen. Das gilt auch für Ersatzgeräte der zweiten Charge. Die Chronik der Ereignisse haben wir für Euch in einer ausführlichen Übersicht zusammengefasst.


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