Galaxy S7 ohne Quick Charge 3.0: Samsung will offenbar Akku-Gate vermeiden

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Das Galaxy S7 und das Galaxy S7 Edge kommen hierzulande mit Exynos-Prozessor auf den Markt
Das Galaxy S7 und das Galaxy S7 Edge kommen hierzulande mit Exynos-Prozessor auf den Markt(© 2016 Samsung)

Samsungs Spitzenmodelle Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge sollen nicht die neueste Schnelllade-Technik Quick Charge 3.0 von Qualcomm mitbringen. Die neuen Top-Smartphones von Samsung werden dafür auf einen älteren Standard setzen – und das aus gutem Grund.

Obwohl die gerade auf dem MWC 2016 vorgestellten Spitzenmodelle Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge in einigen Regionen mit einem Snapdragon 820 bestückt sind, unterstützen sie nicht Qualcomms neusten Schnelllade-Standard, wie Android and Me berichtet. Für das aktuelle Quick Charge 3.0 ist ein aktueller Qualcomm-Prozessor wie der Snapdragon 820 Voraussetzung. Hierzulande werden die Modelle Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge allerdings mit Samsungs Exynos 8890 ausgestattet werden, der Quick Charge 3.0 noch nicht unterstützt – allerdings eine ältere Quick Charge-Version.

Nur geringer Zeitgewinn mit Quick Charge 3.0

Wohl auch aus diesem Grund nutzen alle Prozessorausführungen des Galaxy S7 und S7 Edge nun lediglich den Standard Quick Charge 2.0. Außerdem spart sich Samsung damit die Kosten für eine Quick Charge 3.0-Lizenz, die das koreanische Unternehmen bei Qualcomm erwerben müsste.

Ein weiterer Grund für die Entscheidung das Galaxy S7 und S7 Edge nur mit Quick Charge 2.0 auszustatten dürfte im geringen Zeitgewinn beim Laden mit Quick Charge 3.0 gegenüber der älteren Version liegen. Während Smartphones mit Quick Charge 2.0 den Akku nach 30 Minuten Ladezeit zu 60 Prozent gefüllt haben, sind es bei Version 3.0 nach 35 Minuten gerade mal 20 Prozent mehr. Für einen optimalen Ladestrom wären außerdem spezielle Netzteile notwendig, die womöglich nur mit den Snapdragon-Varianten korrekt arbeiten würden. Diesen Aufwand hat sich Samsung nun gespart.

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