Galaxy S8: Gesichtserkennung kann mit Fotos überlistet werden

Das Galaxy S8 und das Galaxy S8 Plus lassen sich nicht nur via Fingerabdruck oder mittels des Irisscanners entsperren, sondern auch durch eine Gesichtserkennung. Letztere Methode soll allerdings nicht gerade sicher sein. Zumindest zeigt dies ein Video, in dem der Mechanismus mit einem zweiten Smartphone überlistet wird.

Die Gesichtserkennung beim Galaxy S8 erfolgt durch die Frontkamera, die mit 8 MP auflöst und über Autofokus verfügt. Eigentlich sollte das für das Top-Smartphone ein gutes Grundgerüst sein, um Euer Gesicht gut zu erkennen. Grundsätzlich klappt das auch ganz gut, nur muss es dem Video von iDeviceHelp zufolge nicht unbedingt Euer echtes Gesicht sein.

Keine 3D-Kamera

In dem Video liegt das gesperrte Galaxy S8 auf einem Tisch. Mit einem zweiten Exemplar wurde ein Foto geöffnet, das ein Gesicht zeigt. Der Protagonist hält nun das zweite Smartphone über das erste. Tatsächlich: Das fotografierte Gesicht wird von Samsungs neuem Vorzeigemodell erkannt, das Gerät entsperrt sich. Offenbar kann das Top-Smartphone keine räumliche Tiefe wahrnehmen. Eine 3D-Kamera, wie sie Gerüchten zufolge beim iPhone 8 zum Einsatz kommen soll, hätte die flache Struktur eines Displays womöglich von einem echten Gesicht unterscheiden können.

Kurz vor der offiziellen Präsentation des Galaxy S8 am 29. März 2017 hieß es kurzzeitig, dass Samsung das Flaggschiff auch mit einer 3D-Kamera ausstatten könnte, was sich jedoch als falsch erwiesen hat. Offen bleibt, ob womöglich auch der Irisscanner auf ähnliche Art überlistet werden kann. Am sichersten wäre demnach immer noch der Fingerabdrucksensor, der anders als bei dem Vorgänger Galaxy S7 auf die Rückseite gewandert ist und sich gleich rechts neben der Hauptkamera befindet. Samsung ist sich dabei offenbar selbst bewusst, dass diese Position nicht die beste Wahl ist.


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