Galaxy S9: So stellt sich ein Designer wirklich dünne Ränder vor

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So stellt sich Benjamin Geskin das Galaxy S9 vor
So stellt sich Benjamin Geskin das Galaxy S9 vor(© 2017 Twitter/Benjamin Geskin)

In den letzten Wochen häuften sich die Spekulationen zum Galaxy S9. Neben den technischen Spezifikationen war auch das Design Gegenstand vieler Gerüchte. Benjamin Geskin hat darauf basierend nun Renderbilder erstellt, die veranschaulichen, wie Vorder- und Hinterseite des Geräts aussehen könnten.

Was bei dem Entwurf zum Galaxy S9 auf den ersten Blick heraussticht, ist der enorm dünne Display-Rand. Vor allem unten würde das Gerät im Vergleich zum Vorgänger noch mal deutlich mehr Platz für den Bildschirm lassen. Ob das wirklich so umsetzbar ist, sei dahingestellt. Das Design würde aber zu einem kürzlich aufkommenden Gerücht passen, nachdem das Display des Galaxy S9 90 Prozent der Vorderseite einnehmen soll und das iPhone X (81 bis 83 Prozent) in dieser Hinsicht deutlich hinter sich lassen würde.

Studie zeigt Dualkamera

Dass bei so viel Display und so wenig Rand kein Platz mehr für einen Fingerabdrucksensor auf der Vorderseite bleibt, ist nachvollziehbar. Deswegen wandert dieser in der Studie auf die Rückseite des Galaxy S9. Auch hier hat Geskin sich an das gehalten, was Insider vorhergesagt haben: Der Sensor soll sich anders als beim S8 nicht mehr neben, sondern unterhalb der Kamera befinden.

Der Designer hat sich in seinem Entwurf außerdem dafür entschieden, dem Galaxy S9 eine Dualkamera zu spendieren. Während die meisten Insider davon ausgehen, dass Samsung das ebenfalls machen wird, gibt es auch anderslautende Berichte. Wenn sie kommt, sollen deren Objektive jedoch anders als etwa beim Galaxy Note 8 vertikal angeordnet sein – auch das hat Geskin umgesetzt. Außerdem hat er auf Twitter inzwischen weitere Fotos veröffentlicht, auf denen er ein Dummy des Galaxy S9 in der Hand hält.

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