iOS 9 verrät Entwicklern nicht mehr, welche Apps Ihr nutzt

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Mit iOS 9 sollen Apps keine Informationen über andere Anwendungen mehr erhalten
Mit iOS 9 sollen Apps keine Informationen über andere Anwendungen mehr erhalten(© 2014 CURVED)

Keine Werbung mehr auf Grundlage Eurer Apps: Mit dem Release von iOS 9 will Apple anscheinend sicherstellen, dass Eure Privatsphäre besser als bisher gewahrt wird. So sollen Anwendungen keinen Einblick mehr erhalten, welche anderen Apps Ihr auf Eurem iPhone oder iPad installiert habt.

Auf diese Weise soll unter iOS 9 verhindert werden, dass beispielsweise Facebook und Twitter ihre Werbeeinblendungen auf Eure vermeintlichen Interessen ausrichten, berichtet Business Insider unter Berufung auf The Information. Solltet Ihr beispielsweise viele kostenpflichtige Spiele auf Eurem iOS-Gerät nutzen, können die sozialen Netzwerke dies derzeit noch erfahren, um Euch entsprechende Werbung für weitere Games dieser Art einzublenden.

Freemium-Apps in Gefahr?

Mit iOS 9 hat es sich Apple ausdrücklich zum Ziel gesetzt, Eure persönlichen Daten besser vor fremdem Zugriff zu schützen. Dafür soll die API nicht mehr zugänglich sein, mit der Entwickler sich bislang Informationen zu anderen Apps holen konnten. Ursprünglich für die vereinfachte Kommunikation zwischen Apps gedacht, wurde die Schnittstelle vermehrt für Werbezwecke genutzt – dem will Apple nun einen Riegel vorschieben.

Offenbar hat die neue Philosophie von Apple bereits Auswirkungen auf Unternehmen: So soll das Start-up iHasApp bereits im Mai seine Dienste eingestellt haben. Das Geschäftsmodell des Unternehmens beruhte genau darauf, die API für Werbezwecke zu nutzen. Und auch viele kostenlose Apps könnten künftig Probleme bekommen, da das sogenannte Freemium-Modell auf für den Nutzer zugeschnittener Werbung beruht.

Doch der erschwerte Zugang zu Informationen ist nicht die einzige Aktion, mit der Apple seine Nutzer vor Werbung bewahrt: Mit iOS 9 soll innerhalb des Browsers Safari nun auch die Nutzung von Ad-Blockern möglich sein.


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