iPhone 6s: Apple fordert Entwickler zur Einbindung von 3D Touch auf

Einige Programme wie Apples Karten-App nutzen 3D Touch bereits
Einige Programme wie Apples Karten-App nutzen 3D Touch bereits(© 2015 Apple)

Apples 3D Touch-Technologie ist bislang nur in im iPhone 6s und iPhone 6s Plus enthalten. Dennoch nutzen immerhin schon einige populäre Apps wie Facebook oder Instagram den drucksensitiven Bildschirm – das scheint Apple aber nicht zu reichen. Deshalb überrascht es nicht, dass das Unternehmen an seine Entwickler den Wunsch richtet, dieser Technologie doch mehr Beachtung zu schenken.

In einer E-Mail fordert Apple seine Entwickler auf, die Vorteile von 3D Touch zu nutzen, wie Business Insider berichtet. Millionen von Kunden würden mit dem iPhone 6s und iPhone 6s Plus bereits Geräte mit dieser Technologie nutzen und die Reaktionen darauf seien unglaublich. In weiteren euphorischen Worten beschreibt Apple 3D Touch in dem Dokument als aufregende Technologie, mit der sich viele wichtige Vorgänge wesentlich schneller erledigen ließen.

Entwickler-Webseite erklärt 3D Touch-Funktionen

Apple bietet Entwicklern außerdem entsprechende Hilfen an, damit sie künftig 3D Touch leichter in Ihre Apps einbinden können. So aktualisierte das Unternehmen die Entwickler-Webseite und bereicherte sie um spezielle Erläuterungen. Dort können Programmierer dann beispielsweise erfahren, wie sie die unterschiedlichen 3D Touch-Aktionen – etwa "Peek" und "Pop" – in ihren Apps verwenden könnten.

Zur Veröffentlichung des iPhone 6s unterstützten nur wenige Apps das 3D Touch-Feature – abgesehen von Apples eigenen Anwendungen. Auch wenn die Anzahl der Programme ständig steigt, bleibt sie doch überschaubar. Viele 3D Touch-Funktionen beschränken sich lediglich auf Icon-Kontextmenüs im Home-Bildschirm, aber das ändert sich vielleicht, wenn das Feature weiter verbreitet ist.


Weitere Artikel zum Thema
Neuer Apple Store in Chicago sieht von oben wie ein MacBook aus
Guido Karsten
Apple
Apple baut im US-amerikanischen Chicago gerade einen neuen Store – und dessen ungewöhnliches Dach erinnert an ein MacBook.
Apple will stär­ker gegen Klon- und Spam-Apps vorge­hen
Stefanie Enge
Kaum ist eine App erfolgreich, finden wir hunderte Kopien im App Store - so zum Beispiel von "Flappy Bird"
Hunderte Flappy-Birds- und raubkopierte Streaming-Apps: Apple will härter gegen Klon-Apps und Spam-Apps durchgreifen.
Amazon Prime Reading: Bücher, Comics und Maga­zine für Prime-Miglie­der
Michael Keller
Ein Kindle ist für das Angebot von Amazon Prime Reading nicht erforderlich
Amazon hat wieder einmal das Angebot für Prime-Kunden erweitert: Mit Prime Reading erhaltet Ihr kostenlosen Zugriff auf e-Books und e-Magazine.