iPhone 7 mit Gesichtserkennung? Apple kauft Schweizer Start-up

Apple auf Shopping-Tour: Cupertino hat sich das Schweizer Startup Faceshift einverleibt, das Software zur Gesichtserkennung entwickelt – und gleichzeitig ein Experte in Sachen Motion-Capturing ist. So half Faceshift bereits beim neuen Star Wars-Teil "Das Erwachen der Macht" und versah computeranimierte Gesichter mit menschlicher Mimik, berichtet 9to5Mac.

Welches Ziel Apple mit der Übernahme verfolgt, bleibt geheim. Ein Sprecher kommentierte den Kauf mit der Standard-Antwort: "Apple kauft gelegentlich kleinere Technologie-Unternehmen und wir reden grundsätzlich nicht über den Zweck oder Pläne". Es bleibt also offen, ob und inwieweit Gesichtserkennung oder Motion-Capturing als neues Feature im iPhone 7 Einzug halten wird.

Chatten per animiertem Avatar?

Mehrere Anwendungsgebiete sind denkbar: Einerseits könnte Apple sein 2016er Premium-Smartphone mit Gesichtserkennung als Sicherheitsfeature ausstatten. Andererseits dient die Technologie möglicherweise dazu, Eure Emotionen und Mimiken auf animierte Avatare im Chat zu übertragen – zieht Ihr die Mundwinkel hoch, lacht auch Euer virtuelles Alter Ego. Ein Beispiel findet Ihr auf der Homepage von Faceshift, wo ein Polygon-Ork seine Miene verzieht, erstaunt guckt und lacht, wie es ihm ein Mensch vormacht.

Faceshift ist nicht Apples erste Übernahme dieser Art: PrimeSense, Polar Rose und Metaio hat sich Cupertino bereits in der Vergangenheit einverleibt. Bei allen handelt es sich um Unternehmen, die an Motion-Capturing-Technologie oder Gesichtserkennungs-Software arbeiten. Was uns beim iPhone 7 genau erwartet, ist zwar unklar, eine Analystin eines Marktforschungsunternehmen geht aber von mehr RAM und einem wasserdichten Gehäuse aus.


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