iPhone-Hack: FBI soll mindestens 1,15 Millionen Euro bezahlt haben

Das FBI hat mithilfe einer Sichehreitsfirma die Sperre eines iPhone 5c ausgehebelt
Das FBI hat mithilfe einer Sichehreitsfirma die Sperre eines iPhone 5c ausgehebelt(© 2014 CC: Flickr/jackdean085)

Für das Hacken eines iPhone 5c hat das FBI offenbar viele US-Steuergelder verprasst: Nachdem Apple sich weigerte, die Sicherheitssperren außer Kraft zu setzen beauftragten die US-Behörde eine externe Firma mit der Aufgabe. Diese soll letztlich das iPhone erfolgreich entsperrt haben – aber wohl zu einem hohen Preis.

Neueren Informationen zufolge könnte das FBI für den Hack etwa 1,34 Millionen Dollar – umgerechnet etwa 1,15 Millionen Euro – oder sogar mehr für das Entsperren des iPhone 5c gezahlt haben, wie iPhone-Ticker berichtet. Der Betrag fußt auf einer Aussage des amtierenden FBI-Direktors James Comey, demzufolge er in den iPhone-Hack mehr Geldmittel investiert hätte, als er in seiner Amtszeit verdienen werde.

Millionen Dollar für einen Hack

Weil der FBI-Chef im Jahr ein Gehalt von 183.300 Dollar verdient und voraussichtlich noch sieben Jahre und vier Monate im Amt verweilen wird, errechnet sich daraus die Summe von 1,34 Millionen Dollar. Allerdings handelt es sich hierbei nur um den Betrag, der mindestens eingesetzt worden sein soll: Es könnten also auch 10 Millionen Dollar oder mehr gewesen sein, welche die Ermittler an die beauftragte Sicherheitsfirma für den iPhone-Hack gezahlt haben.

Egal wie viele Millionen die Behörde für die Aushebelung der Sicherheitssperren eines iPhone 5c gezahlt hat: Es könnte den US-Steuerzahlern womöglich schwer zu vermitteln sein, warum solch hohe Summen für einen Vorgang aufgewendet wurden, der den FBI-Beamten noch nicht einmal neue Erkenntnisse im betreffenden Fall des Terroranschlags von San Bernardino brachte. Zudem soll es nicht möglich sein, diesen Hack auch bei aktuellen Apple-Smartphones wie dem iPhone 6s zu wiederholen.

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