LG G7: Technische Spezifikationen angeblich geleakt

Der Nachfolger des LG G6 (Bild) soll ein OLED-Display erhalten
Der Nachfolger des LG G6 (Bild) soll ein OLED-Display erhalten(© 2017 CURVED)

So schnell kann es gehen: Mutmaßten wir vor Kurzem noch, ob Käufer des LG G7 – oder wie das Gerät auch immer heißen wird – sich mit dem Snapdragon 835 zufriedengeben werden müssen, gibt es nun angeblich konkrete Informationen zu den technischen Spezifikationen . Und die dürften LG-Fans freuen.

Das LG G7 soll wie fast alle kommenden Android-Flaggschiffe den Snapdragon 845 erhalten, berichtet PhoneArena unter Berufung auf ET News. Damit würde das Smartphone anders als sein Vorgänger den aktuellsten Top-Prozessor von Qualcomm erhalten. Der Sprung vom Snapdragon 821 im G6 zum Snapdragon 845 im LG G7 dürfte sich durch einen deutlichen Leistungszuwachs bemerkbar machen.

Zwei Dualkameras und OLED-Display

Auch die weitere technische Ausstattung kann sich offenbar sehen lassen: 6 GB Arbeitsspeicher sind eines Top-Smartphones angemessen. Details zum internen Speicher sind dagegen wohl noch nicht bekannt. Das Display des LG G7 orientiere sich am Bildschirm des V30: Der G6-Nachfolger erhält angeblich einen OLED-Screen, der nahezu die gesamte Vorderseite des Geräts einnimmt. Darüber hinaus soll das G7 den IP68-Standard erfüllen und somit staub- und wasserdicht sein. Zur weiteren Ausstattung gehören laut dem Bericht Dualkameras auf Vorder- und Rückseite sowie ein FM-Radio. Kabelloses Laden soll das LG G7 ebenfalls unterstützen.

Außerdem deutet der Bericht auch einen Zeitraum für die Einführung des LG G7 an. Es soll Mitte März 2018 erscheinen – etwa zur gleichen Zeit wie wohl das Samsung Galaxy S9. Hwang Hung-hwan, der Chef von LGs Mobilfunksparte sagte dazu: "Wir sorgen uns nicht um die [mögliche] Einführung des Samsung Galaxy S9 im März." Eine eindeutige Differenzierung gegenüber dem Konkurrenten solle den Erfolg des LG G7 sicherstellen. Die Einführung wird anscheinend schrittweise erfolgen – womöglich zuerst in den USA, im April dann schließlich in Südkorea. Grund für den späteren Marktstart in der Heimat von LG seien spezielle Deals mit den drei großen Netzanbietern des Landes.


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