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MacBook Pro: Akku könnte dank Co-Prozessor von Apple bald länger halten

Womöglich stößt iFixit beim Teardown der nächsten MacBook Pro-Generation auf ein neues Bauteil
Womöglich stößt iFixit beim Teardown der nächsten MacBook Pro-Generation auf ein neues Bauteil (© 2016 iFixit )
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02.02.17 von

Guido Karsten

Womöglich hat Apple einen neuen Weg gefunden, die Akkulaufzeit kommender MacBook Pro-Generationen zu verlängern. Wie Bloomberg unter Berufung auf angebliche Insider berichtet, soll das Unternehmen aus Cupertino an einem Chip arbeiten, der den eigentlichen Prozessor in bestimmten Situationen entlasten und so Energie sparen könnte.

Das Prinzip, auf dem die Idee basiert, scheint dasselbe zu sein, auf dem auch die big.Little-Architektur des mit Apple zusammenarbeitenden Chip-Entwicklers ARM basiert. In aktuellen ARM-Prozessoren arbeiten nämlich einige Kerne, die für "anstrengende" Aufgaben gedacht sind und viel Energie verbrauchen, und einige Kerne, die Basis-Tasks übernehmen und allein arbeiten, wenn sich das Smartphone beispielsweise im Ruhemodus befindet. In Apples nächster MacBook Pro-Generation könnte es offenbar zwei Chips geben, die sich die Aufgaben auf ähnliche Weise teilen.

Intel-Prozessoren bleiben gesetzt

Wie die Quellen berichten soll der von Apple unter Zuhilfenahme von ARM-Technologie entwickelte Prozessor mit dem Codenamen T310 besonders im Energiesparmodus zum Einsatz kommen. Ein MacBook Pro mit eingeklapptem Bildschirm kann in diesem Zustand beispielsweise weiterhin den Kalender synchronisieren und E-Mails abfragen. Das Ganze soll Strom sparen, weil der weiterhin enthaltene schnelle Prozessor zu dieser Zeit abgeschaltet werden kann.

Obwohl ein flotter High-End-Prozessor weiterhin benötigt wird und die Quellen erklärt haben sollen, dass Apple keine kurzfristigen Pläne verfolge, Intel als Zulieferer zu ersetzen, gab die Aktie von Intel nach Bekanntwerden dieses Gerüchtes etwas nach. Offenbar befürchten die Anleger doch, dass Apple langfristig den Prozessor für seine MacBook Pro-Modelle selbst herstellen könnte – oder dass die neueste Entwicklung sich zumindest auf zukünftige Preisverhandlungen mit Intel auswirken wird.

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