Mehr eigene Inhalte: Apple Music wäre gern wie Netflix

Apple Music soll sich mehr von der Konkurrenz abheben
Apple Music soll sich mehr von der Konkurrenz abheben(© 2017 CURVED)

Apple-Music-Chef Jimmy Iovine hat mit der BBC über die Musik-Streaming-Branche gesprochen. Dabei äußerte er Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Erfolgsaussichten aller Beteiligten. Ein gutes Vorbild für Apple Music ist seiner Meinung nach Netflix.

Grund dafür sei, dass Netflix sehr viele exklusive Inhalte biete: "Netflix gibt sechs Milliarden Dollar jährlich für Eigenproduktionen aus. Sie haben eine einzigartige Auswahl und verlangen 10,99 Dollar [im Monat]", sagte Jimmy Iovnne. Mehr eigene Inhalte seien auch das Ziel für Apple Music. Anstrengungen in diese Richtung unternimmt Apple bereits seit einiger Zeit – zum Beispiel mit exklusiven Songs oder Musikvideos. Außerdem laufen auf Apple Music auch exklusive Serien wie Carpool Karaoke, das eine zweite Staffel erhalten wird.

Streaming-Anbieter zu ähnlich

Damit will sich Apple von Wettbewerbern wie Spotify absetzen. Denn Jimmy Iovine bereitet es Sorgen, dass sich die Musik-Streaming-Plattformen zu ähnlich seien: "Die Streaming-Dienste verlangen alle 9,99 Dollar und alle bieten die gleiche Musik. Und das ist wirklich toll. Man bekommt jeden Song, den man will, man bekommt seine Playlisten – aber es muss mehr Interaktion zwischen dem Künstler und den Nutzern geben."

Eine Hürde für mehr einzigartige Inhalte seien die Musik-Labels. Denn diese wollten, dass Spotify & Co. alle dieselbe Musik anbieten, so Jimmy Iovine. Früher oder später müsse sich das aber ändern. Spotify hingegen verzichtet weitgehend auf exklusive Inhalte und fährt zumindest von den Nutzerzahlen her ganz gut mit dieser Strategie: Der skandinavische Anbieter ist zurzeit noch die klare Nummer eins. Allerdings bleibt Apple Music dem Marktführer dicht auf den Fersen.


Weitere Artikel zum Thema
Das iPhone 3GS gelangt wieder in den Verkauf
Francis Lido
Das iPhone 3GS unterstützt aktuelle iOS-Versionen nicht
Ein Mobilfunkanbieter nimmt das iPhone 3GS wieder in sein Programm auf. Zu einem Preis, der durchaus fair ist.
iOS: So könnte Apple 3D Touch intui­ti­ver machen
Francis Lido
3D Touch: nützlich, aber nicht immer intuitiv
Nicht alle iPhone-Besitzer wissen, wann sie 3D Touch nutzen können. Eine UX-Designerin hat einen Lösungsvorschlag für dieses Problem.
iOS: Apple Maps und Face­book Messen­ger funk­tio­nie­ren wieder
Francis Lido1
Apple Maps ist wieder erreichbar
Apple Maps war stundenlang down, der Facebook Messenger stürzte unter iOS ab. Beide Probleme sind nun behoben.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.