Netflix soll teurer werden – dafür aber noch mehr eigene Inhalte anbieten

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"Better Call Saul", "Orange is the new Black", "Marco Polo" und "Gotham" sind nur einige der Netflix-Eigenproduktionen
"Better Call Saul", "Orange is the new Black", "Marco Polo" und "Gotham" sind nur einige der Netflix-Eigenproduktionen(© 2015 Netflix, AMC, CURVED Montage)

Netflix hat angekündigt, im Laufe der nächsten Jahre Beitragserhöhungen durchzuführen. Dabei hatte der Streaming-Dienst erst kürzlich 500 Filme und Serien aus dem Programm gestrichen. Künftig wolle man mehr auf eigene Inhalte setzen.

Netflix-CEO Reed Hastings hat im Rahmen einer Investorenveranstaltung einiges über die künftige Strategie seines Unternehmens verraten, berichtet The Independent. Demnach soll das Streaming-Abo über die nächsten zehn Jahre stückweise teurer werden. Die Gebühren sollen aber zumindest in dem nächsten drei Monaten unangetastet bleiben, eine Preissteigerung zum vierten Quartal deutet sich also bereits an – wie ein Analyst bereits prognostiziert hatte. Über die Höhe der angepeilten Preise sagte Hastings jedoch nichts.

20 neue Netflix-Serien in den nächsten fünf Jahren

Qualität statt Quantität, so lautet die Ausrichtung für die absehbare Zukunft. "Ich glaube, im Laufe der nächsten Dekade werden wir in der Lage sein, mehr Inhalte hinzuzufügen und mehr Wert anzubieten und das Ganze entsprechend zu bepreisen", so Hastings. Tatsächlich kündigte der Video-on-Demand-Anbieter bereits Ende letzten Jahres an, 20 neue Serien innerhalb der nächsten fünf Jahre zu produzieren. Zu den Eingenproduktionen 2015 gehört unter anderem die Superhelden-Saga "Marvel's Daredevil" oder das Familienepos "Bloodline".

Ein weiterer Schritt, um das Unternehmen rentabler zu gestalten, könnte die Einschränkung von Account-Sharing sein. Derzeit lassen sich bis zu vier Profile mit einem Account anlegen – das Teilen mit Freunden und Verwandten scheint da vorprogrammiert, weshalb das Feature künftig möglicherweise zurückgefahren wird.

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