Nike und Apple: Doch ein gemeinsames Wearable geplant?

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Das FuelBand Se wird wohl doch nicht das letzte Wearable von Nike gewesen sein
Das FuelBand Se wird wohl doch nicht das letzte Wearable von Nike gewesen sein(© 2014 CURVED)

Gemeinsam mehr erreichen: Unter diesem Motto arbeiten Nike und Apple offenbar derzeit an einem Wearable, über das es noch keine genauen Informationen gibt. Obwohl Nike erst im April die Weiterentwicklung seines Nike FuelBand SE eingestellt hat, sieht das Unternehmen im Wearable-Markt immer noch eine große Zukunft.

"Ich denke, es wird ein großer Teil der Zukunft sein, absolut", wird der Firmenchef von Nike, Mark Parker, vom Guardian zitiert. "Ich denke, die Form, die es annimmt, wird entscheidend sein." Derzeit erhältliche Gadgets, die wir alle schon gesehen hätten, seien häufig zu "geeky". Zukünftig hingegen werde es Dinge geben, "die unauffälliger sind, integrierter, stylisher und funktionaler."

Fruchtbare Zusammenarbeit mit Apple

Parker betonte außerdem, dass die Zusammenarbeit mit Apple wichtig für Nike sei: Beide Unternehmen würden von der Kooperation profitieren. "Technisch können wir Dinge gemeinsam realisieren, die wir unabhängig voneinander nicht machen könnten", sagte er. "Es ist Teil unseres Plans, die gesamte digitale Grenze im Bereich der Wearables zu erweitern." Die Zahl der Träger von Wearables solle auf mehrere hundert Millionen gesteigert werden.

Nike hatte im April 2014 die Entwicklung neuer Hardware eingestellt, um sich auf Software zu konzentrieren; einige Techniker waren daraufhin zu Apple gewechselt, um an der Apple Watch mitzuarbeiten. Apple selbst hat erst kürzlich mit den Fitbit-Produkten das erste Wearable eines anderen Unternehmens aus seinem Sortiment genommen, um den Weg für die Apple Watch freizumachen. Dabei war es unklar, ob dieses Schicksal auch die Nike-Produkte ereilen würde – das FuelBand unterstützt seit Juni 2014 mit Android auch Apples direkte Konkurrenz. Die Aussagen von Nike-Chef Parker deuten nun darauf hin, dass beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit wieder intensivieren wollen und daraus auch ein Wearable entstehen dürfte, das eben weniger geeky und dafür gleichzeitig stylisch wie funktional sein könnte.


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