Nokia P1: So könnte das erste neue Flaggschiff im Detail aussehen

Offiziell ist noch nichts zum erwarteten Vorzeigemodell Nokia P1 bekannt. Das Gerät soll aber schon im Februar auf dem Mobile World Congress 2017 in Barcelona vorgestellt werden. Ein Designer hat nun ein inoffizielles Konzept erstellt, das ein authentisches Bild vom Gehäuse des Smartphones liefert – das sich jedoch vom geleakten Foto eines mutmaßlichen Prototyps unterscheidet.

Im Video erinnert das Gehäuse des Nokia P1 auf den ersten Blick etwas an ein iPhone 4s; Gerüchten zufolge soll Apple auch beim iPhone 8 wieder auf einen Rahmen aus Edelstahl setzen, der durch eine Rückseite aus Glas ergänzt wird. Dieses Gehäusematerial ist jedoch beim Konzept zum Nokia-Smartphone nicht zu erkennen, hier vermutet der "Concept creator" womöglich einfaches Plastik. Das Gerät soll dem Designer zufolge einen dreifachen LED-Blitz und – entgegen dem aktuellen Trend – eine Kamera mit nur einer Linse besitzen.

Buttons auf einer Seite

In dem Konzept befinden sich alle Buttons auf der rechten Seite des Gerätes. Zu erkennen sind Tasten zur Regulierung der Lautstärke sowie ein Power-Button. Auf der unteren Hälfte des Nokia P1 befindet sich noch eine weitere Taste, die womöglich als Auslöser für die Kamera dient. Auf der Front ist zuletzt ein Home Button integriert, der in etwa wie beim Nokia 6 aussieht. Ein Kopfhöreranschluss ist unten links im Rahmen des Smartphones zu sehen.

Mitte Dezember 2016 ist bereits ein Foto geleakt, auf dem ein Prototyp des Nokia P1 zu sehen sein soll. Im Direktvergleich hat der Designer für das aktuelle Konzept Elemente wie das abgerundete Gehäuse übernommen, auch die runde Hauptkamera befindet sich an der gleichen Position. Wie das Vorzeigemodell tatsächlich aussieht, erfahren wir voraussichtlich im Februar, wenn der MWC 2017 stattfindet. Gerüchten zufolge verfügt das Nokia-Flaggschiff über einen Snapdragon 835 und 6 GB RAM. Allerdings soll Samsung für das Galaxy S8 ein Vorrecht auf den neuen Qualcomm-Chipsatz besitzen. Gut möglich also, dass im P1 auch ein anderer Chip werkelt.