PlayStation VR: Gaming-Headset soll so viel kosten wie eine Konsole

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Aus dem Prototyp des Project Morpheus ist die PlayStation VR geworden
Aus dem Prototyp des Project Morpheus ist die PlayStation VR geworden(© 2014 Sony)

Das bislang "PlayStation VR" genannte Headset des japanischen Herstellers soll im ersten Halbjahr 2016 erscheinen: Das Spielerlebnis in der Virtuellen Realität wird mit Sony voraussichtlich günstiger zu haben sein als mit Konkurrent Oculus Rift.

In einem Interview auf der Tokio Game Show verriet Andrew House, Sonys Präsident der Computerabteilung, welche Pläne das Unternehmen mit PlayStation VR verfolgt, berichtet Bloomberg Business. Demnach sei die Entwicklung so weit, dass das Headset in der ersten Hälfte des Jahres 2016 erscheinen könnte. Der Einführungspreis würde sich auf dem Level "einer neuen Plattform" bewegen, sagte House, ohne allerdings genaue Zahlen zu nennen.

Zehn Spiel zum Release

Wenn Andrew House mit "Plattform" traditionelle Konsolen wie die Xbox One, Nintendo Wii oder die eigene PlayStation 4 meint, dürfte sich der Preis zur Einführung zwischen 300 und 400 Dollar bewegen, vermutet CNET. Sony wolle den Preis "so gering wie möglich" halten. Verglichen mit dem Gadget Oculus Rift kommen VR-Enthusiasten aber mit der PlayStation VR relativ günstig weg, da das Headset mit der PlayStation 4 genutzt werden kann. Für Oculus Rift benötigt Ihr hingegen einen leistungsstarken PC und Technik im Gesamtwert von ungefähr 1500 Dollar.

Das Headset PlayStation VR soll House zufolge zusammen mit zehn kompatiblen Spielen erscheinen. Auf der Tokio Game Show wurde PlayStation VR mit Demos von "Machine Combat League", einem Ego-Shooter und Final Fantasy XIV präsentiert. Die PlayStation ist neben den hochklassigen Kamerasensoren ein ertragreiches Geschäft für Sony – im Gegensatz zur weiterhin schwächelnden Smartphonesparte des Unternehmens. Die PlayStation VR könnte gerade aufgrund des moderaten Preises den Erfolg der Gaming-Abteilung weiter ausbauen.


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