Samsung Galaxy S6 mit flotterem TouchWiz als das Note 4

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Android 5.0 Lollipop soll sich auf dem Galaxy S6 noch besser machen als auf dem Note 4
Android 5.0 Lollipop soll sich auf dem Galaxy S6 noch besser machen als auf dem Note 4(© 2015 CURVED Montage)

Schneller als Lollipop auf dem Galaxy Note 4? Laut neuen Insider-Informationen soll die TouchWiz-Oberfläche auf dem Samsung Galaxy S6 eine deutlich verbesserte Performance aufweisen – zumindest im Vergleich zu Android 5.0 Lollipop auf dem Galaxy Note 4.

Die UI soll von Samsung extra für das neue Vorzeigemodell optimiert worden sein, berichtet SamMobile. Das sei vor allem deshalb bemerkenswert, da die Benutzeroberfläche ohnehin schon deutlich verbessert wurde. Auch die mit Lollipop auf eingeführten Animationen und Effekte sollen auf dem Galaxy S6 noch besser zur Geltung kommen. Zu den Neuerungen gehört beispielsweise die Möglichkeit, die Größe der App-Icons konfigurieren zu können. Außerdem soll das Keyboard eine Mischung aus dem der Galaxy Tab S-Reihe und dem von iOS sein. Insgesamt soll die Darstellung bunter werden und mehr Möglichkeiten zur Individualisierung bieten, beispielsweise durch eine größere Auswahl an Themes.

Samsung verabschiedet sich von Bloatware

Eine weitere Neuerung im Bereich der Software für das Galaxy S6 betrifft die vorinstallierten Apps: Angeblich soll die Anzahl im Vergleich zu bisherigen Vorzeigemodellen insgesamt deutlich reduziert werden. Zudem soll das Gerät mit weniger Anwendungen von Samsung selbst ausgeliefert werden – so könnten Apps wie S Voice, S Health, S Note oder Scrapbook wegfallen. Die zuvor kursierenden Gerüchte scheinen sich also zur Freude vieler Bloatware-Kritiker zu bewahrheiten.

Stattdessen soll das Galaxy S6 deutlich mehr Microsoft-Apps mitbringen, beispielsweise OneNote, OneDrive, Skype und Office Mobile. Dieser Schritt resultiert offenbar aus einem unlängst abgeschlossenen Deal zwischen Samsung und Microsoft. Der Software-Riese aus Redmond will sich anscheinend ohnehin stärker auf Kooperationen mit Herstellern von Android-Smartphones konzentrieren, da die eigenen Apps über Geräte mit Windows Phone nur eine minimale Verbreitung erfährt.


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