Samsung Pay geht in finale Testphase – Release im September

Supergeil !7
Samsung Pay wird mithilfe des Start-ups Loop Pay entwickelt
Samsung Pay wird mithilfe des Start-ups Loop Pay entwickelt(© 2015 LoopPay, Inc., CURVED Montage)

Die Entwicklung von Samsung Pay macht Fortschritte: Offenbar setzt Samsung alles daran, seinen Dienst zum mobilen Bezahlen möglichst schnell fertigzustellen. Derzeit soll das südkoreanische Unternehmen seine Apple Pay-Konkurrenz mit lokalen Kreditkartenunternehmen einem finalen Testlauf unterziehen, um Fehler zu beseitigen.

Anscheinend läuft dabei aber nicht alles wie geplant: So soll die Technologie, die zum Bezahlen via Samsung Pay Magnetstreifen und den Fingerabdrucksensor verwendet, noch nicht flüssig laufen, berichtet BusinessKorea. Um die Technik zu verbessern, würde das System derzeit mit der Hilfe von acht Kooperationspartnern optimiert. Da vor allem die Verifikation per Fingerabdruck eine Voraussetzung dafür ist, dass Menschen mit Samsung Pay schnell und unkompliziert bezahlen können, müsse Samsung die Fehleranfälligkeit des Systems unbedingt reduzieren.

Probleme mit Abwärtskompatibilität

Neben den Schwierigkeiten mit der Authentifikation per Fingerabdruck gibt es offenbar ein weiteres bedeutsames Problem mit Samsung Pay: die Abwärtskompatibilität. So haben viele Experten der Industrie bereits bemängelt, dass viele alte Kartenlesegeräte gar nicht in der Lage seien, die Magnetfelder des Systems zu erkennen – ein Problem, dass bei einem möglichen Release auch Deutschland beträfe, wie unsere erste Analyse des Bezahldienstes ergeben hat.

Ursprünglich habe das Unternehmen Samsung Pay bereits im Juli veröffentlichen wollen. Nun sei der Start verschoben worden, um alle möglichen Fehlerquellen auszuräumen, damit das System zum Release perfekt sei. Um das System entwickeln zu können, hatte Samsung im Februar 2015 das Start-up Loop Pay übernommen. In diesem Jahr soll außer dem Dienst selbst auch eine Samsung-Smartwatch erscheinen, die das mobile Bezahlen unterstützt.


Weitere Artikel zum Thema
iPhone X mit Echt­gold kostet über 3000 Euro
Christoph Lübben
Legend bietet das iPhone X in den Varianten "Momentum", "Corium" und "Aurum" an  (von links nach rechts)
Das iPhone X mit Gold, Diamanten oder exotischem Leder: Ein finnischer Hersteller bietet teure Luxus-Varianten inklusive Gold-EarPods an.
iPad Pro könnte künf­tig raues Display erhal­ten
Christoph Lübben9
Das Patent beschreibt ein Display mit rauer Oberfläche, die Papier ähnelt
Schreiben wie auf Papier mit dem Apple Pencil: Einem Patent von Apple zufolge ist eine raue Display-Oberfläche für das iPad Pro in Arbeit.
So soll das HTC U11 Plus ausse­hen
Michael Keller5
HTC U11 Plus
Das HTC U11 Plus könnte schon in naher Zukunft erscheinen. Ein Rendervideo zeigt nun bereits das mögliche Design des High-End-Smartphones.