Samsung will in Zukunft mehr Gadgets für seine Smartphones anbieten

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Gear IconX und Gear Fit 2 gehören für Samsung in die Kategorie "Move"
Gear IconX und Gear Fit 2 gehören für Samsung in die Kategorie "Move"(© 2016 Samsung)

Weniger "Next Big Things": Samsung hat angekündigt, seine Marketing-Strategie für die nahe Zukunft zu verändern. Anstatt sich auf wenige große Produkte zu konzentrieren, sollen mehr kleine Gadgets erscheinen, die den Funktionsumfang der Top-Smartphones erweitern.

Samsungs Markting-Chef für Nordamerika, Marc Mathieu, hat die künftige Strategie in einem Interview zusammengefasst, wie CNET berichtet. Smartphones wie das Galaxy S7 sollen künftig "das Zentrum eines Ökosystems" darstellen, in dem "andere Produkte, Dienste und sogar Erlebnisse" von dem Gerät angetrieben werden. Um die Gesamtheit des Ökosystems vermarkten zu können, sei es nötig, dieses in kleinere Bestandteile zu zerlegen, die für den Käufer sinnvoll seien.

Go, Explore, Create und Move

Die neue Kampagne nutzt vier Schlagwörter, die gleichzeitig die Produktkategorien beschreiben: Go, Explore, Create und Move. "Go" beschreibt dabei Wearables wie die Smartwatch Gear S2 und Dienste wie Samsung Pay, die damit unterwegs genutzt werden können. Als Beispiele für "Explore" dienen unter anderem Geräte wie die Action-Cam Gear 360 und das Headset Gear VR.

"Move" wiederum bezieht sich auf den Fitness-Bereich, als Geräte für diese Kategorie können das unlängst vorgestellte Wearable Gear Fit 2 und auch Kopfhörer wie die Gear IconX als Beispiel dienen. Für Samsung sei es in Zeiten von stagnierenden Smartphone-Verkäufen wichtig, sich gegenüber der Konkurrenz auf dem Markt zu positionieren. Dafür sei es erforderlich, zu demonstrieren, dass ein Gerät wie das Galaxy S7 zu viel mehr in der Lage sei, wenn es mit anderen Geräten gepaart wird.


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