So will YouTube künftig Musik besser fördern

YouTube will enger mit Musiklabels zusammenarbeiten
YouTube will enger mit Musiklabels zusammenarbeiten(© 2017 CURVED)

Mehr Musik, jüngere Künstler, besserer Zugang für Fans: YouTube hat im Rahmen des SXSW-Festivals seine Pläne für die nahe Zukunft bekannt gegeben, mit denen Musik auf der Plattform besser gefördert werden soll. Dabei spielen auch die Einnahmen eine große Rolle.

Die Ankündigung der Pläne von YouTube auf dem SXSW nahm Lyor Cohen vor, der bei dem Portal als globaler Chef für den Bereich Musik angestellt ist. Laut der Pressemitteilung sollen in Zukunft Nachwuchsmusiker noch besser unterstützt werden; außerdem strebt Cohen an, den Zugang zu Fans für Künstler, Labels und Manager zu vereinfachen. Möglich werden soll dies in erster Linie durch einen zahlungspflichtigen Dienst, der die Einnahmen durch Werbung ergänzt.

Musikdienst mit Abonnement

Cohen betonte, dass er sich darüber im Klaren sei, dass YouTube spät in das Geschäft "bezahltes Musik-Streaming" einsteigt. Deshalb würde viel Geld in den neuen Dienst gesteckt, der das Beste aus den beiden Welten Google Play Music und YouTube vereinen soll: das Hören im Zusammenhang über Play Music und den großen Musikkatalog des Streaming-Dienstes.

Bereits seit Längerem gibt es Gerüchte dazu, dass YouTube einen neuen zahlungspflichtigen Musikdienst plant. So wurde auch schon gemutmaßt, dass dieser Service eine Kombination aus dem Streaming-Angebot und Google Play Music werden könnte, der "YouTube Premiere" heißen soll. Unklar ist weiterhin, wann der Dienst an den Start gehen soll. Zuletzt hieß es, dass sich der Launch verzögert.

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