Wearables sollen für Gesundheit in den nächsten 5 Jahren wichtiger werden

Wearables sollen den Gesundheitssektor künftig noch stärker stützen
Wearables sollen den Gesundheitssektor künftig noch stärker stützen(© 2014 CURVED Montage)

Wearables wie die Apple Watch können Leben retten: Der Markt für Smartwatches und Fitnesstracker soll innerhalb der nächsten fünf Jahre deutlich wachsen. Dafür seien Analysten zufolge in erster Linie die Gesundheits-Features verantwortlich.

Bis zum Jahr 2021 sollen Wearables den Herstellern einen jährlichen Umsatz von bis zu 17,8 Milliarden Dollar bescheren, prophezeien die Marktbeobachter von Tractica. Der Absatz soll innerhalb dieses Zeitraums von 2,5 Millionen verkauften Einheiten im Jahr 2016 auf 97,6 Millionen Geräte im Jahr 2021 ansteigen. Laut Tractica stecke der Markt derzeit noch in den Kinderschuhen – die Gesundheitsfunktionen würden aber zu dem enormen Wachstum beitragen. Außerdem müssten eine Reihe von Herausforderungen bewältigt werden, so zum Beispiel die Genauigkeit der verbauten Sensoren.

Alle Beteilgten profitieren

Der Grund für die Vorhersage dieser enormen Absatzsteigerung liege laut Tractica in dem Umstand begründet, dass alle Beteiligten im Gesundheitssektor von der Verwendung der Wearables profitierten: Pharma-Firmen könnten ihre klinischen Versuche ausweiten, was auch Versicherungen zugutekäme; Ärzte und Patienten hätten einen direkten und übersichtlichen Zugang zu allen nötigen Informationen.

Erst kürzlich wurde die Geschichte eines Kanadiers öffentlich, dessen Apple Watch den Bauunternehmer vor den tödlichen Folgen eines Herzinfarktes bewahrt haben soll. Die Prognosen für Apples Wearable sehen demgegenüber im Moment eher düster aus: Laut dem renommierten Analysten Ming-Chi Kuo sollen die Verkäufe in diesem Jahr sogar um bis zu 25 Prozent zurückgehen.


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