Galaxy Note 7: So macht Ihr noch bessere Fotos

Für noch bessere Bildqualität sorgt das Lens Cover für das Galaxy Note 7 mit Aufsatz-Objektiven
Für noch bessere Bildqualität sorgt das Lens Cover für das Galaxy Note 7 mit Aufsatz-Objektiven(© 2016 Samsung)

Das Galaxy Note 7 zeichnet sich nicht nur durch den S-Pen aus, sondern auch durch eine ausgezeichnete Kamera mit 12 MP. Fotos schießt das Stylus-Phablet ebenso gut wie das Galaxy S7 und S7 Edge. Wir wollen Euch im Folgenden vorstellen, was die Hardware zu bieten hat und wie Ihr sie zu Eurem Vorteil einsetzt, damit Schnappschüsse vom Cocktail am Strand genau so gut gelingen wie Selfies.

Wischen zum Erfolg

Das Galaxy Note 7 erlaubt Euch, mittels Wischgeste zwischen Front- und Hauptkamera zu wechseln. Zwar gibt es einen Onscreen-Button, aber wenn Ihr im Urlaub eine neue Sonnenbrille ausprobiert und schnell mal ein Selfie machen wollt, kommt eine Abkürzung nur gelegen. Wischt einfach nach oben oder unten, um die Linse zu wechseln. Per Wischgeste gelangt Ihr auch in die Menüs für erweiterte Foto-Einstellungen: Mit einer Bewegung nach links stehen Euch mehrere Foto-Filter zur Wahl.

Wischt Ihr hingegen nach rechts, dürft Ihr einen anderen Aufnahme-Modus verwenden. Standardmäßig ist die Automatik eingeschaltet. Deaktiviert sie, indem Ihr stattdessen etwa "Pro" antippt. Auf diese Weise überlässt Euch das Galaxy Note 7 die Einstellungen für Blende, Brennweite, ISO, Weißabgleich und Co. Hinter "Selektiver Fokus" verbirgt sich eine automatische Einstellung, bei der Ihr wählen könnt, welcher Bereich eines Fotos scharf dargestellt werden soll. Die Software simuliert Bokeh und verpasst dem Bild dadurch mehr Tiefe durch Unschärfe. Per Tastendruck verschiebt Ihr den Fokus innerhalb des Bildes und legt fest, ob das Motiv im Vordergrund, im Hintergrund oder im Bereich dazwischen liegt. Weitere Voreinstellungen sind "Panorama", "Virtual Shot" für 360-Grad-Aufnahmen sowie ein Modus für Fotos von Nahrungsmitteln. Für Panoramen haben wir noch einen separaten Ratgeber mit vielen Tipps.

Grundeinstellungen und Apps

Hinter dem Button mit einem Zahnrad als Icon verbergen sich die weiteren Einstellungen. Hier legt Ihr eine Standardauflösung fest oder aktiviert GPS-Tagging, um Fotos automatisch mit einer Standort-Angabe zu versehen. Mit zugeschaltetem Autofokus-Tracking wiederum hält das Galaxy Note 7 auch bewegte Motive automatisch scharf. Auf Wunsch lassen sich in den Einstellungen auch Sprachbefehle wie "Cheese" als Auslöser aktivieren.

Neben allgemeinen Tipps für Fotografen wie etwa die Drittel-Regel respektive dem goldenen Schnitt sind auch Filter-Apps einen Blick Wert. Dank neuronaler Netzwerk-Technologie bieten manche Programme Verfremdungsmethoden, die vor einigen Jahren noch undenkbar waren. Hier ist vor allem Prisma zu nennen, für das wir ebenfalls einige Tipps für Anfänger in Petto haben. Eine Alternative ist Alter, wo Ihr sogar beliebige Fotos als Style-Vorlage verwenden dürft.

Zusammenfassung:

  • Per Wischgeste nach oben oder unten wechselt Ihr in der Kamera-App zwischen Front- und Hauptkamera
  • Ein Wisch nach links öffnet eine Liste an Foto-Filtern
  • Wischt Ihr nach rechts, könnt Ihr in einen anderen Aufnahme-Modus wechseln
  • Der Pro-Modus schaltet manuelle Einstellungen für Blende, Brennweite, ISO, Weißabgleich und Co. frei
  • "Selektiver Fokus" ist ein automatischer Modus, der Euch aber erlaubt, die Tiefenschärfe eines Fotos per Hand einzustellen. Allerdings wird der Effekt lediglich simuliert
  • In den Einstellungen hinter dem Zahnrad-Button legt Ihr eine Standard-Auflösung fest, aktiviert GPS-Tagging oder Autofokus-Tagging
  • Nutzt eine Fotofilter-App wie Prisma oder Alter und beherzigt bei der Aufnahme Basics wie etwa die Drittel-Regel
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