Analysten: Smartphone-Hersteller können sich höhere Preise nicht erlauben

Ein teurer Spaß: Das iPhone X kostet über 1000 Euro
Ein teurer Spaß: Das iPhone X kostet über 1000 Euro(© 2017 CURVED)

Mit einem Verkaufspreis von über 1000 Euro für das iPhone X setzte Apple einen neuen Maßstab, an dem sich auch einige Android-Hersteller orientieren. Laut CNBC sind sich Analysten sicher, dass sich die Smartphone-Anbieter damit selbst keinen Gefallen tun.

Denn die Kunden seien nicht bereit, die hohen Preise zu bezahlen, wie sich am Beispiel von Apple zeige: Die Experten gehen davon aus, dass die iPhone-Verkaufszahlen 2018 weiterhin stagnieren oder sogar zurückgehen werden. Grund dafür sei der hohe iPhone-Durchschnittspreis, der aufgrund von iPhone X und iPhone 8 Plus wohl auf 742 US-Dollar gestiegen ist. 2016 habe er lediglich 645 US-Dollar betragen.

Auch Samsung bekommt Probleme

In einer Nachricht an seine Klienten schreibt ein Analyst von Momura Instinet in diesem Zusammenhang: "Der Markt könnte aufhören, steigende Durchschnittspreise zu tolerieren. Einer der Faktoren, die den Smartphone-Markt wahrscheinlich zurückhalten, ist der Preis." Die vorliegenden Daten sprächen dafür, dass die durchschnittlichen Preise hinsichtlich der Kundentoleranz die Obergrenze erreicht haben. Ein Smartphone, das teurer als das iPhone X wäre, könnte Apple demnach nur schwer an den Mann bringen.

Auch andere Hersteller kommen offenbar mit hohen Preisen nicht durch: Die Vorbestellungen für das Galaxy S9 sollen in Südkorea im Vergleich zum Vorgänger um 30 Prozent zurückgegangen sein. Samsung verlangt für sein neues Flaggschiff hierzulande immerhin 50 Euro mehr als für das S8. Bei der Plus-Variante hat das Unternehmen den Preis um den gleichen Betrag angehoben. Mit 256 GB internem Speicher kostet das Galaxy S9 Plus wie das iPhone X über 1000 Euro. Dass es noch teurer geht, beweist der russische Anbieter Caviar, der sein goldenes iPhone X nicht unter 4500 Dollar anbietet.


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