Apple Car: McLaren-CEO bestätigt Gespräche mit Apple

Apple war offenbar wirklich auf der Suche nach Partnern in der Automobilindustrie
Apple war offenbar wirklich auf der Suche nach Partnern in der Automobilindustrie(© 2015 CC: Flickr/Connor Hinkle, CURVED Montage)

Es gab bereits viele Gerüchte zum Apple Car und die meisten davon wurden nie von einer offiziellen Stelle kommentiert. Dass Apple angeblich den Sportwagenhersteller McLaren aufgesucht haben soll, stimmt aber offenbar wirklich, wie McLaren-CEO Mike Flewitt nun gegenüber Reuters verriet.

Im September 2016 hieß es, dass Apple den Automobilbauer besucht habe, um über eine mögliche Übernahme zu verhandeln. Flewitt zufolge ging das Gespräch aber wohl nicht so weit: "Es gab kein Gebot von Apple. Sie besuchten uns. Wir unterhielten uns darüber, was wir taten. Wir sprachen darüber, was sie taten. Sie gingen wieder. Es reifte niemals zu einem konkreten Angebot heran."

Hatte Apple den Plan bereits geändert?

Seit dem Aufkommen der ersten Gerüchte um ein von Apple entwickeltes Auto in 2015 hieß es immer, dass ein Partner aus der Automobilindustrie nötig sei, um diesen Markt erschließen zu können. Nach mehreren unbestätigten Gerüchten über gescheiterte Verhandlungen mit Daimler und BMW habe Apple schließlich mit dem österreichischen Unternehmen Magna Steyr bereits einen Partner für die Fertigung eines Apple Car gefunden. Mittlerweile sieht es aber eher danach aus, als habe Apple den ganzen Plan für ein eigenes Auto verworfen oder zumindest auf Eis gelegt.

Ebenfalls im September 2015 sollen mehrere Ex-Mitarbeiter von Apple in Interviews erklärt haben, dass das Projekt einen "Reboot" erfahren habe. Mehrere Mitarbeiter mussten gehen, ein neuer Projektleiter kam. Angeblich soll inzwischen die Entwicklung von Software für selbstfahrende Autos im Fokus stehen. Möglicherweise hatte Apple bereits vor den Gesprächen mit McLaren beschlossen, dass es zu einer solchen Neuausrichtung kommen wird.


Weitere Artikel zum Thema
Huawei MateBook X im Test: das Hands-on [mit Video]
Stefanie Enge
Das Huawei MateBook X ist kleiner als eine A4-Seite
Huawei hat in Berlin mit dem Matebook X einen Laptop vorgestellt, der kleiner ist als eine A4-Papierseite. Das Hands-on.
Das ist das neue Micro­soft Surface Pro
Das Surface Pro (2017) ist seinem Vorgänger sehr ähnlich
Das Surface Pro (2017) kommt: Der neue Hybride von Microsoft bietet einen schnelleren Prozessor als sein Voränger, jedoch kaum Neuerungen.
Huawei MateBook X vorge­stellt: Konkur­renz für MacBook und Surface-Laptop
2
Her damit !7Das MateBook X besitzt nur schmale Ränder um das Display herum
Das Huawei MateBook X ist offiziell: Der chinesische Hersteller hat sein erstes Notebook vorgestellt, das ein Display mit schmalen Rändern besitzt.