Apple: TV-Streaming-Dienst soll WWDC und iOS 9-Release verpassen

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Apple TV soll künftig deutlich mehr bieten – braucht dafür aber wohl noch etwas Zeit
Apple TV soll künftig deutlich mehr bieten – braucht dafür aber wohl noch etwas Zeit(© 2015 Apple)

Apple will gleich doppelt ins Streaming-Geschäft einsteigen: mit Musik und TV. Zumindest eines der ehrgeizigen Projekte, nämlich Letzteres, wird sich laut eines Insider-Berichts noch länger hinziehen als bislang geplant. Ob damit auch die vierte Generation von Apple TV weiter auf sich warten lässt?

Eigentlich sollte Apples Alternative zum klassischen Pay-TV-Modell der USA im Herbst starten – also im selben Zeitraum, in dem auch das iPhone 6s und der Release von iOS 9 erwartet werden. Zumindest stelle der iKonzern seine Pläne gegenüber potenziellen Partnern mit einem Herbst-Launch als Ziel vor, will Recode von mit der Sache vertrauten Führungskräften erfahren haben. Das droht sich aufgrund komplizierter Verhandlungen über Senderechte mit den entsprechenden TV-Anbietern nun aber zu verschieben.

Wartet das neue Apple TV auf das Streaming-Angebot?

Um sich von der Konkurrenz im umkämpften TV-Streaming-Sektor abzusetzen, will Apple angeblich starke lokale Fernsehsender live ins Web und damit auf iPhones, iPads, Macs und Apple TV-Boxen streamen. Daran soll Apple den Gerüchten zufolge genug liegen, um einen späteren Start in Kauf zu nehmen. Recodes Informanten äußerten Zweifel daran, dass bereits Deals abgeschlossen wurden, was eine Vorstellung des Streaming-Dienstes auf der WWDC 2015 Anfang Juni äußert unwahrscheinlich macht.

Im Rahmen der Eröffnungs-Keynote zu Apples Entwicklerkonferenz wird neben der öffentlichen Enthüllung von iOS 9 unter anderem auch die Vorstellung einer neuen Apple TV-Box mit einigen Neuerungen erwartet – dazu würde ein neues TV-Streaming-Angebot natürlich hervorragend passen. Gut möglich, dass Apple die Set-Top-Box deshalb auch verschiebt. Die Vorzeichen für die WWDC-Premiere von Apples ebenfalls neuem Musik-Streaming-Dienst auf Basis von Beats Music stehen dafür umso besser – immerhin hat das Unternehmen bereits mit dem Umbau seiner Musik-App begonnen.

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