Apple Watch: Datenaustausch könnte künftig per Handschlag erfolgen

Diese Patent-Zeichnung zeigt glückliche Apple Watch-Besitzer beim Datenaustausch per Handschlag
Diese Patent-Zeichnung zeigt glückliche Apple Watch-Besitzer beim Datenaustausch per Handschlag(© 2017 USPTO)

Informationen bei der Begrüßung austauschen: Meist wird das ganz altmodisch über eine Konversation gelöst. Mit der Apple Watch könnte sich das jedoch ändern. Offenbar arbeitet Apple an einer Technologie, durch die Besitzer des watchOS-Wearables etwa beim Händeschütteln Daten austauschen können.

Der beim US-Patentamt eingereichte Antrag beschreibt einen "Auf Gesten basierenden Informationsaustausch zwischen zwei sich in der Nähe befindlichen Geräten". Der Transfer soll dabei laut AppleInsider über eine sichere drahtlose Verbindung stattfinden. Nutzer einer Apple Watch könnten dadurch bei einer Begrüßung automatisch Daten versenden. Welche Informationen das jedoch sind, soll der Nutzer selbst festlegen können.

Geheime Begrüßungen

Das Patent beschreibe dabei nicht nur den Austausch mit einer Apple Watch: Auch das iPhone soll als mögliches Gerät für den Vorgang erwähnt werden. Unklar ist, ob das Smartphone dann etwa beim Handschlag gehalten werden muss, damit die Übertragung ausgelöst wird. Die Technologie soll jedoch in der Lage sein, verschiedene Begrüßungsrituale zu erkennen.

So könne die Apple Watch erkennen, ob es sich um eine Umarmung, eine Umarmung mit Schulterklopfen oder eine lässige Faust-an-Faust-Begrüßung handelt. Es sei unter Umständen sogar möglich, eigene Begrüßungsgesten festzulegen, um bestimmte Informationen beispielsweise mit den besten Freunden durch "geheime" Handschläge auszutauschen.

Welche Informationen über die Apple Watch ausgetauscht werden, soll nicht nur allein von der Begrüßungs-Geste abhängen: Dem Patent zufolge soll die Technologie zum Beispiel prüfen, wie das Verhältnis zwischen zwei Personen ist. Etwa, ob diese bereits Kontaktdaten ausgetauscht haben oder sogar über ein soziales Netzwerk miteinander befreundet sind. Im Büro sollen demnach eher die geschäftlichen Kontaktdaten übertragen werden, während es in einem anderen Umfeld persönliche Informationen sein können. Noch ist unklar, ob und wann die Technologie auf dem Wearable Einzug hält.