Apple Watch soll sich nicht so gut verkaufen wie erwartet

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Das derzeit niedrige Produktionsniveau der Apple Watch soll für die Nachfrage ausreichen
Das derzeit niedrige Produktionsniveau der Apple Watch soll für die Nachfrage ausreichen(© 2015 CURVED)

Wird die Apple Watch doch kein bahnbrechender Erfolg? Ein Analysten-Bericht fährt die Erwartungen zumindest zurück: Die neue Prognose bleibt deutlich unter der zuvor angepeilte Marke von 30 Millionen verkauften Exemplaren im ersten Jahr.

So will AppleInsider einen Bericht des renommierten Apple-Kenners Ming-Chi Kuo vorliegen haben, der von nur noch 15 Millionen verkauften Einheiten der Apple Watch im fiskalischen Jahr 2015 ausgeht. Zum Vergleich: Ende 2015 waren Analysten davon ausgegangen, dass Apple im ersten Verkaufsjahr 30 Millionen der Smartwatch absetzen kann.

Apple Watch-Produktion ausreichend?

Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass das Fiskaljahr 2015 bereits im Herbst endet – weshalb das umsatzstarke Weihnachtsgeschäft nicht in die Voraussage von Kuo mit eingerechnet wurde. Außerdem ist die Apple Watch im April 2015 erschienen, weshalb das "erste Verkaufsjahr" bis April 2016 reichen würde.

Laut Kuo seien vor allem die Lieferengpässe aufgrund von Produktionsschwierigkeiten der Grund dafür, dass von der Apple Watch bis Ende September nicht so viele Einheiten verkauft würden. Außerdem sei die Nachfrage an dem Wearable insgesamt nicht so hoch, was daran abzulesen sei, dass die Produktion trotz der Engpässe derzeit die Nachfrage befriedigen könne. Der Analyse zufolge sei das größere Modell gefragter als das kleine – rund 80 Prozent der Bestellungen entfielen auf die 42mm-Version.

Ob Apple selbst mit den Zahlen zufrieden ist, wird wohl vorerst ein Geheimnis bleiben. Das Unternehmen hatte schon früh verkündet, keine genauen Zahlen zu den Verkäufen veröffentlichen zu wollen, da die Konkurrenz sehr genau darauf schaue. Tim Cook soll zwar letzte Woche in China gesagt haben, dass die Verkäufe der Uhr nicht besser laufen könnten – ob dies allerdings bei seiner Werbetour für Apple Pay als verlässliche Aussage gelten kann, sei einmal dahingestellt.


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