Galaxy S8: Display mit virtuellem Homebutton soll komplette Front bedecken

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Das Galaxy S8 soll vorne noch mehr Display zeigen als dieses CURVED/labs-Konzept
Das Galaxy S8 soll vorne noch mehr Display zeigen als dieses CURVED/labs-Konzept(© 2016 CURVED/labs)

Bis zur Vorstellung des Galaxy S8 vergehen bloß noch etwa zweieinhalb Monate und Gerüchten zufolge dürfen wir uns auf ein Display freuen, das einen weit größeren Teil der Vorderseite einnimmt als beim Galaxy S7 Edge oder früheren Modellen. Bloomberg will nun von Insidern, die lieber anonym bleiben möchten, eine Bestätigung dafür und Informationen über weitere Veränderungen erhalten haben.

Laut Aussage der Tippgeber müssten die neuen Galaxy S8-Smartphones eigentlich kleiner werden: Die Bildschirmgrößen sollen sich nämlich weiterhin an den Werten der aktuellen Generation Orientieren und etwa 5,1 und 5,5 Zoll in der Diagonale messen. Gleichzeitig werden Displays aber angeblich die komplette Vorderseite einnehmen. Ränder soll es demnach nicht mehr geben. Der physische Home-Button soll einer virtuellen Schaltfläche weichen, die auf dem Bildschirm dargestellt wird.

Späterer Release möglich

Das "All-Screen-Design", wie es die Quellen von Bloomberg nennen, ist aber angeblich nicht die einzige Überraschung, die uns mit Samsungs neuem Premium-Smartphone ins Haus steht. So soll das Galaxy S8 womöglich aufgrund erhöhter Herstellungskosten doch keine Dual-Kamera erhalten. Die Quellen bestätigten zudem die vermuteten Pläne Samsungs, einen KI-Assistenten vorzuinstallieren. Ihnen zufolge soll sich die Entwicklung des koreanischen Herstellers zudem deutlich von ähnlichen Produkten der Konkurrenz unterscheiden.

Wie erwartet soll das Galaxy S8 wieder in einigen Regionen mit Qualcomms neuem High-End-Chipsatz und in anderen Ländern mit einem eigens von Samsung entwickelten Exynos-Chip ausgestattet werden. Fraglich sei allerdings, ob der Hersteller sein neues Flaggschiff-Smartphone wirklich wie geplant im März veröffentlichen wird, oder ob sich der Release um einen Monat verzögert. Einer der Insider soll erklärt haben, dass dies mit verstärkten Qualitätskontrollen zusammenhänge. Samsung möchte demnach absolut sicher sein, dass sich ein Akku-Debakel wie mit dem Galaxy Note 7 nicht wiederholen wird.

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