Großer Leak zum LG G4: Das sind die finalen Specs

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Das LG G4 hebt ich allein schon durch seinen Lederrücken vom G3 ab
Das LG G4 hebt ich allein schon durch seinen Lederrücken vom G3 ab(© 2015 Mashable)

Hat @evleaks alias Evan Blass alle Geheimnisse um das LG G4 gelüftet? In einem umfangreichen Gastartikel bei Mashable hat der wohl prominenteste aller Tech-Leaker alle Details zum neuen Vorzeigemodell verraten – inklusive der Spezifikationen, zu denen es bislang noch keine Informationen gab. Da die Informationen von Blass in der Vergangenheit durchaus zuverlässig waren, ist es nicht unwahrscheinlich, dass LG das Top-Smartphone am 28. April mit genau dieser Ausstattung präsentieren wird.

Es ist der zweite große LG G4-Leak von @evleaks: Bereits Mitte April hat er eine offenbar zu früh online gestellte LG-Webseite zum G4 publik gemacht. Wie es schon damals den Anschein hatte, handelte es sich bei einigen der Daten aber offensichtlich um Angaben des Vorgängers LG G3, die dort als Platzhalter standen. Blass' neuen Informationen zufolge ist das LG G4 knapp unter 150 mm lang, 76,2 mm breit und rund 10 mm dick. Zum Vergleich: Das LG G3 ist mit Maßen von 146 mm Länge und 8,9 mm Tiefe etwas kompakter. Mit dem Gewicht von 155,9 Gramm ist das neue High-End-Gerät außerdem 3,9 Gramm schwerer als sein Vorgänger.

Snapdragon 808 statt 810

Als Prozessor kommt im LG G4 laut @evleaks nicht etwa der Snapdragon 810 von Qualcomm zum Einsatz, den schon das LG G Flex 2 nutzt – vermutlich aufgrund seiner vielfach diskutierten Überhitzungsprobleme. Stattdessen setzt LG auf den Snapdragon 808 desselben Herstellers, der ebenfalls eine 64-Bit-Architektur aufweist. Der Chip besitzt sechs Kerne, die jeweils mit 2 GHz getaktet sind. Ergänzt wird der Prozessor durch den Grafikchip Adreno 418. Das ist zwar rein von den Werten her ein Rückschritt gegenüber vergleichbaren Vorzeigemodellen, die in der Regel einen achtkernigen Prozessor nutzen; wenn der Snapdragon 808 jedoch zuverlässig läuft und nicht überhitzt, hat LG sich vermutlich richtig entschieden.

Unterstützung erhält der Chip von einem Arbeitsspeicher, der wie beim Vorgänger 3 GB umfasst. Der interne Speicher soll die Größe von 32 GB aufweisen und – anders als beispielsweise beim Samsung Galaxy S6 – wieder per microSD-Karte erweiterbar sein. Der Akku soll die Kapazität von 3000 mAh aufweisen, was für 14 Stunden Betriebszeit und bis zu 400 Stunden Stand-by ausreichen soll. Was viele Nutzer freuen dürfte: Der Akku kann vom Besitzer selbst ausgetauscht werden. Als Betriebssystem ist Android 5.1 Lollipop vorinstalliert.

Besseres Bild und bessere Bilder

Das Display des LG G4 bleibt bei den Eckdaten des Vorgängers: Es misst in der Diagonale 5,5 Zoll und löst mit 2560 x 1440 Pixeln in Quad-HD auf. Angeblich hat LG für den Bildschirm aber eine neue Display-Technologie verwendet, die sich in mehreren Bereichen positiv auf die Wiedergabequalität auswirken soll.

Die Hauptkamera soll eine Auflösung von 16 MP bieten und zudem über einen Laser-Fokus und eine optische Bildstabilisierung verfügen. Das Smartphone besitzt zudem eine f1.8-Blende, was gegenüber den f1.9-Blenden der aktuellen Galaxy-Smartphones eine deutliche Verbesserung darstellt, da so ein größerer Lichteinfall ermöglicht wird – daraus macht LG aber längst kein Geheimnis mehr. Mit der 8-MP-Frontkamera reiht sich das LG G4 zudem in die Riege der pixelreicheren Selfie-Smartphones ein. Als Verbindungsmöglichkeiten bietet das LG G4 alle gängigen Standards: WLAN, Bluetooth 4.0 und NFC werden ebenso unterstützt wie LTE und kabelloses Aufladen.

LG enthüllt das G4 am 28. April

Ebenfalls einen Tag vor dem Release wurden die mutmaßlichen Preise für das LG G4 in Deutschland bekannt: Demnach wird das Basismodell mit einfachem Cover voraussichtlich 689 Euro kosten. Mit dem edlen Leder-Cover versehen beträgt der Preis vermutlich 739 Euro. Auch wenn viele Details zur Ausstattung nun gesichert scheinen – wenn LG das Top-Gerät am 28. April der Öffentlichkeit vorstellt, wird es sicherlich noch das ein oder andere Feature geben, das bislang nicht bekannt ist.

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