Healthbook: Messen iPhone 6 und iWatch via EarPods?

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Die kommenden Generationen der EarPods könnten mit Sensoren ausgestattet werden
Die kommenden Generationen der EarPods könnten mit Sensoren ausgestattet werden(© 2014 CC: Flickr/othree)

Apple arbeitet angeblich an smarten EarPods – diese sollen mit Sensoren ausgestattet werden, die Eure Pulsfrequenz und Euren Blutdruck messen. Großer Profiteur wäre die App Healthbook für iOS 8, die zusammen mit dem iPhone 6 und der iWatch das perfekte Gespann bilden würden. Denn der Gesundheits-Aspekt wird für die kommenden Produkte von Apple immer wichtiger.

Sehr zweifelhaft ist allerdings die Herkunft dieser Informationen: Sie sind auf secret.ly aufgetaucht, sollen aber von einem ehemaligen Apple-Mitarbeiter stammen, so wird zumindest auf Reddit spekuliert. Der genaue Wortlaut des angeblichen Ex-Angestellten: "Apples neuen EarPods werden Sensoren für die Pulsfrequenz und den Blutdruck haben. Auch iBeacons, damit diese Daten nicht verloren gehen. Notwendig dafür ist die Lightning-Schnittstelle, weswegen die Kopfhörerbuchse [bereits beim iPhone 5] an die Unterseite verschoben wurde."

Ähnliches Apple-Patent besteht bereits seit 2007

Auf den ersten Blick mag das alles wie eine wilde Spekulation aussehen – allerdings ist es nicht das erste Mal, dass wir von solch einer Überlegung hören. Bereits im Jahr 2007 hatte Apple ein Patent für Kopfhörer beantragt, die mit physiologischen Sensoren ausgestattet sein sollen. Auch vor dem Hintergrund der Richtung, die Apple mit dem iPhone 6, der iWatch und der App Healthbook für iOS 8 einschlagen will, machen diese Gerüchte Sinn.

Natürlich mag ein findiger Nutzer auch all diese Infos zusammengetragen und mit dem Beitrag auf secret.ly zusammen gesponnen haben. Allerdings ist das Konzept von EarPods mit Sensoren selbst dann noch eine Überlegung, über die es sich nachzudenken lohnt.

Update vom 5. Mai 2014, 20:38 Uhr: Mittlerweile hat sich das Gerücht als ein Fake herausgestellt. Der Autor hat auf Tumblr in einem längeren Beitrag erklärt, dass an der Geschichte nichts dran ist. "Ich schrieb die Geschichte fünf Minuten, nachdem ich am ersten Mai aufgestanden war. Ich hatte Kopfschmerzen, nutze die Toilette und machte mir Gedanken über meinen Blutdruck." Er wollte sich einfach einen Spaß erlaube, hat keinerlei Aufwand oder Recherche in den Beitrag gesteckt – und war überrascht, wie sehr die Geschichte doch durch das Netz gegangen ist.  Letztlich entschuldigte er sich dafür, dass er die Menschen an solch ein Gadget hat glauben lassen.


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