iPhone 6: Alle Details und Gerüchte im Überblick

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Randlos glücklich: So könnte ein größeres iPhone 6 aussehen
Randlos glücklich: So könnte ein größeres iPhone 6 aussehen(© 2014 Youtube/ConceptsiPhone)

Wann kommt es? Was kann es? Wie groß ist es? Die Gerüchteküche ums iPhone 6 brodelt bereits auf Hochtouren. Wir haben die News für Euch zusammgefasst.

Hat das iPhone 6 schon jetzt ein Preisproblem?

Russland, Indien, aber auch Brasilien: Sie sorgen für Goldgräber-Stimmung bei Apple, Nokia und Co.. Während in den Industrienationen der Markt schon seit Jahren gesättigt ist, lassen sich hier die Neukunden noch millionenfach ansprechen. Doch jüngste Zahlen von Kantar belegen, dass dieser Boom-Markt schon jetzt für Apple verschlossen sein könnte. Denn in Argentinien, Brasilien und Mexiko kommt Android schon jetzt auf einen Marktanteil von 75 Prozent. 75 Prozent!

Hält Apple an seiner Preispolitik fest, dann muss das rund 700 Dollar teure iPhone in diesen Ländern mit großformatigen Smartphones konkurrieren, die zum Preis von rund 200 Dollar angeboten werden - wie etwa die Asha-Serie von Nokia. Analysten kommen in jüngsten Erhebungen sogar zu dem Schluss, dass selbst Windows Phone mehr Chancen auf eine signifikante Steigerung seiner Marktanteile hat als Apple.

iPhone 6 aus Gold: Vorbestellen bereits möglich

Wäre es nicht beruhigend, sich schon jetzt ein iPhone 6 zu sichern und von dem ganzen Release-Stress verschont zu bleiben? Das ist tatsächlich bereits möglich – wenn es denn eine vergoldete oder mit Platin überzogene Luxus-Ausführung des kommenden Apple-Smartphones sein darf. Der Einstiegspreis liegt bei 4495 Dollar.

Das US-amerikanische Unternehmen Brikk hat seine Produktpalette von Edelmetall-iDevices schon einmal um das heiß herbeigesehnte iPhone 6 erweitert und bietet die noch nicht einmal von Apple offiziell angekündigten Geräte bereits zur Vorbestellung an. Das heißt: kein Schlangestehen vor dem Apple Store und kein Ärger mit überlasteten Servern, wenn Apple die Bestellung auf seinen Seiten freigibt. Dafür gibt's dann ein Luxus-iPhone mit 24-karätigem Gold- oder 950er-Platinüberzug.

Zulieferer-Check: Kein iPhone 6 mit Saphirglas-Display

Wie The Telegraph unter Berufung auf eine Untersuchung der Analysten von Trendforce berichtet, scheint keinerlei Saphirglas an Apples Fertigungspartner gesendet worden zu sein. Folglich kann das kostspielige Material auch nicht als besonders robuste Display-Abdeckung für das iPhone 6 oder die iWatch dienen – mit beiden Geräten wird der Werkstoff seit einer Weile immer wieder in Verbindung gebracht.

iPhone 6-Phablet und iWatch: Doppel-Release im Dezember

Die 5,5 Zoll große Phablet-Ausführung der kommenden Generation von Apples Smartphone-Hit verschiebt sich laut hartnäckigen Gerüchten um einige Monate. Und genau dann soll auch Apples Smartwatch-Debüt Premiere feiern.

Ein entsprechender Bericht von GforGames beruft sich wie so oft auf Quellen in Apples Zuliefererkette. Dort heißt es, Apples mitunter auch als iPhone Air betitelter 5,5-Zöller solle erst im September überhaupt in Produktion gehen. Im selben Monat wird indes bereits fest mit einem iPhone 6-Release gerechnet, der sich folglich nur noch auf das kleinere 4,7-Zoll-Modell von Apples kommendem Smartphone beziehen kann – und das ist angeblich schon jetzt in Produktion. Zuvor heiß es noch, dass iPhablet sollte im August in Produktion gehen um dann lediglich in limitierter Auflage gemeinsam mit seinem kleinen Bruder auf den Markt zu kommen.

Das iPhone 6 könnte Konkurrenz-Geräte teurer machen

Das iPhone 6 ist noch nicht einmal erschienen, da stellt es die Konkurrenz schon vor Probleme. Sie stehen vor der Wahl: Werden ihre neuen Smartphones für das diesjährige Weihnachtsgeschäft teurer oder verzichten sie auf einen Teil ihrer Gewinne, um die Preise stabil zu halten? Diese Zwickmühle legt zumindest ein Bericht aus China nahe.

Wie GforGames meldet, sollen Apples gigantische iPhone 6-Bestellungen die fernöstlichen Fertigungspartner derart auslasten, dass Aufträge anderer Hersteller nur noch gegen Aufpreis angenommen werden können. In dem Bericht wird gemutmaßt, dass diese Mehrkosten an den Kunden weitergegeben Preissteigerungen von fünf bis zehn Prozent nach sch ziehen dürften. Die Alternative bei konstant bleibenden Preisen wären niedrigere Gewinnmargen für die Hersteller. So oder so: Apple verschafft sich damit allein durch seinen riesigen Bedarf an Geräten einen handfesten Wettbewerbsvorteil.

Schnelles WLAN und erstmals NFC

Das iPhone 6 könnte das erste Modell mit NFC-Unterstützung sein. Gerüchte dazu gab es bereits in den vergangenen Wochen. Ein neues Bild zeigt eine angebliche Leiterplatte des Smartphones und verrät dabei, dass ein NFC-Chip integriert sein wird.

Als Quelle für das Foto wird ein chinesischer Produzent genannt. Dem Bericht zufolge ist das nächste Apple-Phone außerdem mit einem schnelleren 802.11ac-WLAN-Chip ausgestattet. Dieser war bislang in Mac-Produkten, aber nicht im iPhone zu finden.

 

Technische Daten von Apple-Webseite geleakt?

Die ganze Tech-Welt wartet gespannt: Mit welchen technischen Details wird uns Apple beim iPhone 6 überraschen? Der YouTube-Nutzer jude prop will die genaue Hardware noch vor Release kennen und hat dazu am Sonntag ein Video hochgeladen, wie phoneArena bemerkt hat. Angeblich habe er die Daten von der Apple-Webseite bezogen – trotzdem bleibt der Wahrheitsgehalt mehr als fraglich.

Das Video dauert gerade einmal 18 Sekunden und besteht aus drei Bildern, die die technische Ausstattung des iPhone 6 verraten sollen. Von der Optik her ähneln sie der offiziellen Apple-Webseite, zumindest was die Schriftart angeht – von dort sollen die Bilder auch stammen. Sie verraten, mit welcher Hardware das iPhone 6 sowohl als Modell mit 4,7 Zoll als auch mit 5,5 Zoll Bildschirmdiagonale erscheinen soll.

Nutzer wollen 5,5 Zoll und zahlen auch mehr

Mit dem iPhone 6 könnte Apple zum ersten Mal in seiner Firmengeschichte zwei unterschiedlich große Geräte zur selben Zeit auf den Markt bringen. Eine Umfrage sagt nun, dass die Verbraucher nicht nur bereit wären, mehr für die große Variante zu bezahlen. Auch soll sich die neue iPhone-Generation aufgrund des starken Verlangens nach größeren Displays deutlich schneller verbreiten.

Travis McCourt, Analyst der Finanzholding-Gesellschaft Raymond James, glaubt laut MacRumors fest an ein kostspieligeres Premium-Modell des iPhone 6. Auf MarketWatch gewährt der Finanzprofi Einblicke in die Ergebnisse seiner Erhebungen. "Unsere Umfragen im Juni deuten auf eine gestiegene Bereitschaft unter iPhone-Nutzern hin, 100 Dollar mehr für ein Gerät mit größerem Bildschirm auszugeben", erklärt McCourt. Glaubt man den Ergebnissen der Analyse, ist sogar ein Drittel der Befragten bereit, den Aufpreis zu zahlen.

Leak-Guru zeigt Foto beider Varianten

Das endgültige Design des iPhone 6 steht fest, oder zumindest spricht vieles dafür: Sonny Dickson, seines Zeichens Apple-Kenner und verantwortlich für die vorzeitige Enthüllung so mancher Geheimnisse aus Cupertino, hat ein Foto bei Twitter gepostet, das beide Varianten des neuen Apple iPhone 6 zeigt.

Von oben betrachtet wirkt das Bild zuerst wie eines der bekannten Vergleichsfotos mit einem iPhone 6-Dummy und dem iPhone 5s. Power-Buttons auf der rechten Seite beider Geräte und ein Kommentar seitens Sonny Dickson selbst weisen aber darauf hin, dass es sich bei beiden abgebildeten Geräten um das iPhone 6 handelt – oder genauer: um die 4,7 Zoll große und die 5,5 Zoll große Variante des iPhone 6.

Doch genug Saphirglas für iPhone 6 und iWatch?

Schafft Apple es doch, genügend Saphirglas für beide Varianten des iPhone 6 und die iWatch aufzutreiben? Ein neuer Bericht auf Seeking Alpha lässt laut Boy Genius Report vermuten, dass die Kapazitäten des Zulieferers GT Advanced Technologies (GTAT) unterschätzt wurden und Apple den Werkstoff in der Tat in allen drei neuen Geräten einsetzen wird.

Dem Bericht zufolge wartet GTAT noch auf eine Zahlung von Apple, die allerdings dann erfolgen soll, wenn der Bau der Saphirglas-Fabrik des Zulieferers abgeschlossen wurde. Sie soll noch in diesem Monat fertig werden und laut Nachforschungen über die Lieferkette größer ausfallen als bislang erwartet.

A8-Prozessor soll Akkulaufzeit verlängern

Das iPhone 6 wird nicht nur in Sachen Display neue Wege gehen. Wie 9to5Mac berichtet, soll Apples neue Prozessorgeneration um den A8 als Ein-Chip-System vor allem auf Effizienz hin optimiert sein. Nur geringfügig schneller als der Vorgänger soll der A8 weniger Strom verbrauchen und dennoch mehr Leistung erbringen können.

Release im September: Urlaubssperre bei Apple

Viel eindeutiger können die iPhone 6-Vorzeichen nicht mehr werden: Apple verhängt zum September offenbar eine Urlaubssperre für Store-Mitarbeiter. Diese sind in den Ladengeschäften des Unternehmen durchaus üblich, wenn große Produktvorstellungen einen regelrechten Sturm erwarten lassen – und das klingt verdächtig nach iPhone 6.

Schärferes Retina-Display, aber kein Full-HD

Apple testet angeblich Prototypen des iPhone 6 mit einer neuen Bildschirmauflösung von 1704 x 960 Pixeln. Zu diesem Schluss kommt 9to5Mac, dem Insider zugesteckt haben, dass Apple die Auflösung kommender iPhone-Apps mit einem Pixel-Tripling-Modus laufen lasse.

Konzept mit 3D-Kamera und optischem Zoom

Das iPhone 6 – in bunt, in groß, mit 3D-Stereo-Kamera und optischem Zoom. So stellt sich der Designer Danny Mindspi das nächste Flaggschiff von Apple vor. Das klingt nach einem tollen Wunschkonzert, ganz realistisch ist das aber nicht.

Bereits Monate vor einem möglichen Release ist das iPhone 6 in aller Munde und beflügelt die Fantasie der Designer zu bisweilen abenteuerlichen Konzepten. Auf diesen Zug ist auch Danny Mindspi aufgesprungen, der am Freitag einen Clip auf YouTube veröffentlicht hat. Mit ihm zeigt er, wie er sich ein iPhone 6 unter der Modellbezeichnung "Goliath" vorstellt – dieser Name ist gewiss der Bilddiagonalen von 5,7 Zoll geschuldet. Es ist nicht das erste Video zu diesem Modell: Bereits vor einer Woche war ein zweiminütiges Video zu dem "Goliath" erschienen.

iPhone 6 und Galaxy S5 im ersten 1:1-Vergleich

Bisher gab es vom vermeintlichen iPhone 6 immer nur Solo-Bilder. Die Macher der italienischen Seite Macitynet haben jetzt ein angebliches iPhone-6-Muster mit einem real existierenden Smartphone verglichen. Dabei macht das mögliche Apple-Gerät eine gute Figur.

Es sind mal wieder neue Bilder vom iPhone 6 aufgetaucht. Ja, das Gerät gibt es offiziell noch gar nicht und die Echtheit dieses Leaks ist überhaupt nicht belegt. Doch auf der italienischen Seite Macitynet gibt es dieses Mal zumindest eine interessante Spielerei mit dem angeblichen iPhone 6. Dort wird es nämlich direkt mit dem Samsung Galaxy S5 verglichen. Macrumors nennt das gezeigte Apple-Smartphone ein "High-Quality Muster", das viele Eigenschaften aufweist, die aus früheren Leaks bereits bekannt sind. Im Vergleich zum Galaxy S5 ist das vermeintliche iPhone 6 insgesamt etwas kleiner. Könnte hinkommen. Schließlich hat das Galaxy S5 einen 5,1 Zoll großen Bildschirm, während das Apple-Gerät mit 4,7-Zoll-Display kommen soll.

iPhone 6-Dummy in silber-weißem Design aufgetaucht

Über mögliche Design-Prototypen des iPhone 6 kursieren dieser Tage viele Gerüchte. Nun sind auf der chinesischen Website Baidu erneut Fotos eines plastischen Dummys aufgetaucht – sie zeigen das mögliche Apple-Flaggschiff im mattierten Silber-Look.

Die Metall-Optik und Farbgebung erinnert sicherlich nicht zufällig an die silber-weiße Variante des aktuellen Zugpferds iPhone 5s. Die im Gegensatz zu diesem in Anordnung und Design leicht veränderten Tasten, der Lautsprecherschlitz, die Linien auf der Rückschale und Home Button mit Touch ID – kurz gesagt: quasi sämtliche Design-Details entsprechen einem kurz zuvor an die Öffentlichkeit gedrungenen Hands-On Video mit einem ganz ähnlichen Modell. Nur die Farbgebung unterscheidet sich und das Apple-Logo fehlt, warum auch immer.

iPod touch als Design-Vorbild für das iPhone 6?

Wie flach wird das iPhone 6? So dünn wie ein aktueller iPod touch. 6,1 Millimeter wären das. Das zumindest legt zumindest angebliches Zubehör für Apples kommendes Smartphone nahe, das genau so groß ist, dass ein iPod touch perfekt hineinpasst. Einige Argumente sprechen durchaus dafür, dass das kein Zufall ist.

Das Untersuchungsobjekt in dem aufschlussreichen Video von UnboxThreapy ist eine Mitte April aufgetauchte, angebliche iPhone-6-Hülle. Dass diese bereits flacher als das aktuelle iPhone 5s ist, hat Lewis Hilsenteger stutzig gemacht: Wie dünn muss dann erst das iPhone 6 werden? Also besorgte er sich einen iPod touch der fünften Generation und stellte fest, dass es geradezu wie angegossen in die Hülle passt – abgesehen natürlich davon, dass die Hülle für Apples erwartetes 4,7-Zoll-Smartphone dem 4-Zöller-iPod in Länge und Breite zu groß ist. Der Vergleich legt also nahe: Das iPhone 6 wird so flach wieder der iPod touch und damit 1,5 Millimeter dünner als das iPhone 5s.

Die mutmaßliche iPhone-6-Hülle passt zudem auch in anderen Design-Details auffällig gut zum iPod touch. Dessen abgerundete Kanten schmiegen sich bequem in das schützende Zubehör und sogar die Lautstärke-Buttons sitzen an der richtigen Stelle. Das kann nun zweierlei bedeuten: Entweder bedient sich Apple beim iPhone 6 tatsächlich der Design-Sparache des iPod touch, dem auch das iPad mit einer ganz ähnlichen Formgebung bereits folgt und lässt die Produktfamilie so optisch näher zusammenrücken. Oder aber die Macher der vermeintlichen iPhone-6-Hülle – und der Urheber der angeblichen Baupläne, auf dem sie und so manches Konzept-Design basieren – haben bei der Fertigung den iPod touch zur Hilfe genommen, um genau solche Mutmaßungen auf den Plan zu rufen.

Akku-Ärger verzögert Release des iPhablets

Kommt das iPhone 6 doch erst 2015 – zumindest eine der beiden Varianten? Bei der Produktion des 5,5-Zoll-Modells scheint Apple mit einigen Problemen zu kämpfen haben. Die Ursache der Release-Verschiebung: Angeblich hapert es am Akku.

Laut der jüngsten Apple-Roadmap sollte das Phone 6 eigentlich noch in diesem Jahr erscheinen – und zwar in zwei verschiedenen Größen. Das kleinere Modell solle eine Bildschirmdiagonale von 4,7 Zoll haben, das andere Modell – bisweilen auch iPhone Air genannt – hingegen Phablet-Maße von 5,5 Zoll.

Letzteres scheint für Apple eine besondere Herausforderung zu sein, wie die taiwanischen Commercial Times laut GForGames nun berichtet. Der Akku dürfe maximal zwei Millimeter dick sein, was deutlich dünner ist als bei anderen Smartphones. Zum Vergleich: Meistens ist die Batterie um die 2,8 Millimeter dick. Allerdings schaffen es Apples Zulieferer offenbar nicht, den Akku in ausreichender Stückzahl zu produzieren – was einen zeitnahen Release bedroht. Somit sei es nicht möglich, das iPhablet noch wie geplant zum Weihnachtsgeschäft zu veröffentlichen.

Konzept-Design mit Stylus, Gamepad & mehr

Es gibt bereits eine ganze Menge iPhone-6-Konzepte von realistisch bis zu futuristischen Feature-Spielereien. Irgendwo dazwischen ordnet sich das neue Werk von Sahanan Yogarasa alias SCAVids ein, das nun in zwei Teilen veröffentlicht wurde.

Im ersten Video, das auf ConceptsiPhone veröffentlicht wurde und das iPhone 6 Pro getaufte Gerät vorstellt, bleibt das Konzept noch eher auf der realistischen Seite. Mit dem links und rechts randlosen Display hält es sich an kursierenden Gerüchten, während das Design mit den abgerundeten Kanten an den oberen und unteren Rändern doch deutlich von Apples bisheriger Linie abweicht.

Neben verbesserten Kameras und einem A9-Chip hat das iPhone 6 auch echte Neuerungen an Bord: Eine kleine Benachrichtigungsleuchte am unteren Rand, einen aufgrund entsprechender Apple-Patente durchaus möglichen Stylus namens iStick und einen Herzfrequenz-Messer, passend zur neuen iOS-8-App Healthbook.

In einem zweiten Teil geht Yogarasa noch weiter und baut eine Halterung, die Euer iPhone 6 zum Gamepad werden lässt. Aber seht selbst.

Front-Panel in Fabrik abfotografiert

Ja, das iPhone 6 wird größer – das verdeutlicht auch dieses Foto der Frontabdeckung, das angeblich in einer chinesischen Fabrik aufgenommen wurde. Praktischerweise zeigt es dank eines direkten Vergleichs mit dem aktuellen Apple-Flaggschiff iPhone 5s auch gleich, was „größer“ in diesem konkreten Fall bedeutet.

Wie das französische Blog iPhon.fr berichtet, tauchte der Schnappschuss zunächst auf dem chinesischen Mikroblogging-Dienst Sina Weibo auf, der in den letzten Tagen immer wieder angebliche Leaks aus dem Fertigungsprozess des iPhone 6 an die Öffentlichkeit spülte. Wo das mutmaßliche Bauteil diesmal herkommt, scheint es jedenfalls noch einige mehr zu geben, wie eine rechts unten im Bild zu sehende Reihe weiterer Exemplare zeigt.

Das Foto passt durchaus in die aktuelle Gerüchte-Landschaft rund um das iPhone 6: Am hartnäckigsten halten sich die Spekulationen um die Größe des Geräts, die jedoch inzwischen als so gut wie gesichert gelten – zumindest ein Modell mit 4,7 Zoll soll es geben. Diesen Maßen dürfte das auf dem neuerlichen Leak-Bild dargestellte Front-Panel entsprechen, soweit der Vergleich mit dem iPhone 5s ein solche Einschätzung zulässt.

Verteuert Apple das iPhone 6 um 100 Dollar?

Alles hat bekanntlich seinen Preis. Weil größer in der landläufigen Wahrnehmung auch besser bedeutet, müssen Apple-Fans, die seit 6 Jahren auf ihr Apple-Phablet warten, offenbar auch etwas drauflegen.

Gleich 100 Dollar teurer soll das iPhone 6 werden, berichtet Peter Misek vom Brokerhaus Jefferies in einer Kurzstudie am Montag, die dem Business Insider vorliegt. Ob die Preisanhebung für die beiden Modelle, das 4,7 Zoll große iPhone oder nur das 5,5 Zoll große, eigentliche Phablet gilt, ist indes unklar.

„Nach unseren Recherchen verhandelt Apple mit den Mobilfunkprovidern über eine 100 Dollar-Anhebung. Die erste Reaktion war ‚nein‘, allerdings wissen die Provider auch, dass dieses Jahr kein weiteres bahnbrechendes Smartphone auf den Markt kommt.“ In anderen Worten: Apple dürfte sich am Ende durchsetzen.

Der Schritt erscheint auf den ersten Blick überraschend. Apple fährt mit seinem iPhone weiter mit großem Abstand den höchsten Smartphone-Verkaufspreis ein – 636 Dollar erlöste Apple im Weihnachtsquartal durchschnittlich pro iPhone, während bei Samsung im selben Zeitraum lediglich noch 273 Dollar pro Gerät hängenblieben.

Neue Baupläne und Formen im Netz aufgetaucht

Der abfotografierten Blaupause zufolge wird das iPhone 6 ein sehr dünnes Gehäuse erhalten, dessen Kanten abgerundet sind. Allerdings wird die Größe des Modells nicht ersichtlich – wir wissen also nicht, ob die Variante mit 4,7 Zoll oder die mit 5,5 Zoll abgebildet wird. Denn den bisherigen Gerüchten zufolge arbeitet Apple an zwei verschiedenen Versionen des iPhone 6.

Die Skizzen sind im Hinblick auf ihre Authentizität natürlich mit Vorsicht zu genießen – allerdings sind auf Sina Weibo abseits davon noch weitere Bilder aus der Produktion aufgetaucht, wie G for Games berichtet. Auf diesen sollen beispielsweise 3D-Modelle auf einem Monitor in einem Werk von Auftragsfertiger Foxconn abfotografiert worden sein, weitere Aufnahmen zeigen angebliche Formen des iPhone 6.

Bereits vor einigen Wochen waren erste Baupläne im Netz erschienen, auf deren Basis der Designer Martin Hajek prompt Renderings erstellt hat – dabei ist eine deutliche Ähnlichkeit mit dem iPhone 5c erkennbar, dessen abgerundete Kanten sich auch auf den neuerlichen Bauplan-Leaks wiederfinden. Neben den zahlreichen anderen spannenden Konzepten wäre das die bislang realistischste Darstellung.

Hülle gibt Aufschluss über flaches Design und mögliche Tastenpositionierung

Auf der französischen Webseite Nowhereelse ist am Donnerstag ein Bild von einer angeblichen Hülle für das iPhone 6 aufgetaucht. Diese soll von dem chinesischen Hersteller Elam stammen, der sich auf Smartphone-Cases spezialisiert hat. Gleich mehrere Besonderheiten fallen auf: Zum einen scheint die Hülle sehr flach zu sein, sodass das neue Flaggschiff tatsächlich nur 5,6 Millimeter dick sein könnte – oder vielleicht noch dünner? Zum anderen scheint die Anordnung der Tasten etwas anders zu sein als bei den vorherigen Modellen.

Besonders deutlich wird dies an der Lautstärkenregelung: Beim iPhone 5s gibt es hierfür zwei Tasten, der Hüllen-Prototyp hat nur noch einen Regler. Möglicherweise wird sich auch die Anordnung der Standby-Taste veränderen, leider lässt dies nicht auf dem Bild erkennen. Mehreren Gerüchten zufolge würde der Button von oben rechts nach oben links wandern. Einige Überlegungen gehen sogar in die Richtung, dass die Taste nicht mehr oben, sondern an der linken Seite des Smartphones angebracht wird – davon könnte die Bedienung mir nur einer Hand profitieren.

Umfassende iPhone 6-Analyse: Full-HD-Display und mehr

Was hat Apple mit dem iPhone 6 vor? Der renommierte KGI-Securities-Analyst Ming Chi-Kuo hat ein recht detailliertes Bild vor Augen – und die dafür nötigen Quellen aus Industriekreisen im Rücken. Seine Vorhersagen zeichnen jedenfalls schon jetzt ein ziemlich genaues Bild von dem, was Ihr vom iPhone 6 erwarten dürft, denn Kuo eilt ein guter Ruf voraus.

Grundsätzlich schließt sich Kuo der Erwartung von zwei iPhone-6-Modellen an. Zuerst soll eine Variante mit 4,7 Zoll erscheinen, nahezu zeitgleich mit der iWatch. Diese Ausführung des iPhone 6 würde 1334 x 750 Pixel auf ihr Display bringen, was exakt der Retina-Pixeldichte von 326 ppi entsprechen würde, die auch das iPhone 5s bietet. Mit an Bord des gerade einmal 6,5 bis 7 Millimeter flachen Geräts wäre natürlich ein neuer Apple A8-Chip, erneut 1 GB Arbeitsspeicher und diesmal auch NFC.

Trotz seiner Größe soll sich das iPhone 6 auch dank eines schmaleren Bildschirm-Rahmens noch gut mit einer Hand bedienen lassen – ein zentrales Design-Credo von Apple-Gründer Steve Jobs. Zu diesem Zweck soll auch die Power-Taste von ihrem angestammtem Platz am oberen Rand umziehen und seitlich positioniert werden.

Konzeptvideo mit 4k-Dual-Display 

Kamera-Ersatz und tragbare Spielekonsole: Auf Youtube hat Designer Sahanan Yogarasa aka SCAV-HD sein Konzept des iPhone 6 vorgestellt, wo es dann auch von Redmond Pie entdeckt wurde. Nach seinen Vorstellungen wird das 5 Zoll große Display mit 4K auflösen und durch einen zweiten Bildschirm ergänzt, der bei Bedarf von der Rückseite her aufgeschoben werden kann.

Das iPhone hätte demnach ein Ultra Retina Display, das eine Pixeldichte von 463 ppi aufweisen würde. Ein weiteres Top-Feature in diesem Konzept: Die 16 MP-Kamera auf der Rückseite ermöglicht Video-Aufnahmen in 4K, mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde. Dadurch würde das iPhone 6 eine Filmkamera ersetzen können und auch Superzeitlupen-Aufnahmen möglich machen.

Display-Produktion startet im Mai

Erste iPhone 6-Displays gehen ab Mai vom Band: Die Firmen Japan Display, LG Display und Sharp beginnen anscheinend demnächst mit der Produktion des 4,7 Zoll-Displays für das iPhone 6. JDI wird als erste Firma mit der Herstellung im Mai starten, in der Fabrik in Mobara, Japan.

Die anderen beiden Unternehmen ziehen dann im Juni nach, sodass der Verkaufsstart des neuen Apple-Smartphones planmäßig im Herbst stattfinden kann, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Meldung von Reuters widerspricht Nachrichten von Nikkei, die den Produktionsstart schon für April vorausgesagt hatten.

Das größere Display für das zweite Modell des iPhone 6 soll 5,5 Zoll Bildschirmdurchmesser haben und Schwierigkeiten bei der Produktion unterliegen. Grund dafür sei die In-Cell Technologie. Bereits seit dem iPhone 5 greift Apple bei seinen Displays auf diese Technologie zurück.  Die Probleme ergeben sich laut phonearena aus dem größeren Format des Bildschirms und könnten Apple dazu zwingen, für das 5,5 Zoll-Smartphone ein Film-Sensor-Display zu verwenden. Mit dem größeren Display könnte Apple zu den direkten Konkurrenten Samsung und HTC aufschließen, die mit Phablets zunehmend den Markt erobern.

Größere Displays, flachere Bauweise

Größer ist besser: Die Devise scheint auch noch Jahre nach dem Phablet-Boom zu gelten. Weil wirklich alle Hersteller große Smartphones im Angebot haben, sind sich Analysten sicher: Dieses Mal - ganz bestimmt - bringt auch Apple ein größeres iPhone auf den Markt. Immer mehr Gerüchte besagen, dass das neue Flaggschiff sowohl mit 4,7 Zoll als auch mit 5,5 Zoll erscheinen werde - einer der Zulieferer hat bereits einen potenziellen Bildschirm vorgestellt.

Damit würde das Unternehmen aus Cupertino auch in dieser Klasse in Konkurrenz zu Samsung, Sony und HTC treten. Darüber hinaus soll das iPhone 6 nur noch 5,6 Millimeter dünn sein. Wichtigstes Merkmal - zumindest bei den bislang veröffentlichten Konzeptdesigns - ist das randlose Display, das nur noch an der Ober- und Unterseite durch Glas und Aluminium eingefasst wäre.

Material: Aluminium und ein Saphirglas-Display

Beim iPhone lässt sich Apple nicht lumpen: Für den Bestseller gibt es nur das Beste. Die Rückseite wird weiterhin aus Aluminium bestehen, sehr wahrscheinlich weiterhin in den Farben Schwarz, Spacegrau und Gold. Auf der Vorderseite kündigt sich allerdings eine Revolution an. Hier könnte Apple komplett auf Saphirglas setzen, das bislang nur im Home Bbutton und der Kameralinse verbaut wurde. Der Vorteil: Es ist extrem kratzfest. Der Apple-Zulieferer GT Advanced Technologies hat laut einem Bericht von 9to5Mac in Produktionsmaschinen sowie in Anlagen zum Testen von Saphirglas-Komponenten investiert.

Der Blog beruft sich auf den Investor und Analyst Matt Margolis. Demnach würden die bislang bestellten Materialien für etwa 103 bis 116 Millionen 5-Zoll-Displays reichen. Die neu angeschafften Maschinen machen dieses Argument allerdings zunichte. Denn die Produktionsanlagen sind auf die Verarbeitung von Saphirglas in größeren Dimensionen ausgelegt, nicht für kleinere Komponenten wie die Kameralinse. So wird es immer wahrscheinlicher, dass ein kratzfestes und bruchsicheres Display aus Saphirglas eines der Haupt-Features des neuen iPhone 6 sein wird.

Speicher und Chip: Kommt das 128-GB-Modell?

Wir warten weiterhin auf ein iPhone mit 128 Gigabyte Speicher. Bislang gibt es keinerlei Gerüchte zum verbauten Speicher. Allerdings brachte Apple schon eine Business-Version des iPads mit so viel Speicherplatz heraus. Ein größeres Display könnte auch mehr Platz für internen Speicher bedeuten. Darüber hinaus gilt der Einsatz eines A8-Chipsatzes als ziemlich sicher. Der soll laut Sonny Dickson mit 2,6 GHz getaktet sein. Übrigens: Offenbar wird Samsung einen Teil der Prozessoren für Apple herstellen.

Ein Knackpunkt bei den iPhones waren lange Zeit die Akkus. Das soll sich beim iPhone 6 ändern. Dabei stellt Apple zum ersten Mal in großem Maße auf vollautomatisierte Fließbandproduktion bei Smartphone-Batterien um, wie DigiTimes berichtet.

Ein Grund für die Automatisierung liegt in der Reduzierung des Personalbedarfs. In China, wo der Apple-Zulieferer Pegatron ansässig sind, steigen die Mindestlöhne für Fabrikarbeiter, während immer weniger junge Menschen in der Fertigung arbeiten möchten. Ein weiterer Faktor, der für die Automatisierung spricht, könnte laut MacRumors die Zuverlässigkeit der Smartphone-Akkus sein. Eventuelle Produktionsfehler, die noch bei der Energieversorgung vorheriger iPhones auftraten, gehören dann womöglich der Vergangenheit an.

Kamera: Nicht mehr Megapixel

Seit dem iPhone 4S hat sich bei Apple die Kamera mit acht Megapixeln bewährt – daher sieht das Unternehmen auch keinen Grund, beim iPhone 6 etwas daran zu ändern. Zumindest haben das mehrere ungenannten Insider im Gespräch mit AppleInsider verraten. Das bedeutet aber nicht, dass die alte Kamera eins zu eins weiter verwendet wird. Die kommende Generation des Flaggschiffs soll in Sachen Fotografie schon noch einige Verbesserungen erfahren, was aber weniger eine Steigerung der Megapixel betrifft.

Einen ähnlichen Weg ist Apple schon beim iPhone 5s gegangen – im Vergleich zum Vorgänger hatte sich die Pixelzahl nicht geändert, sondern die Größe der Sensoren. Auf diese Weise wirken die Fotos schärfer und detaillierter. Ähnlich will man auch beim iPhone 6 vorgehen und lieber die Blende, Filtern oder Objektive weiterentwickeln. Ein Beispiel hierfür ist das jüngste Gerücht, demnach das kommende iPhone einen optischen Bildstabilisator erhalten werde.

Neue Sensoren: Das iPhone als Wetterstation

Das iPhone 6 soll mit einer Reihe an Sensoren zur Wetterbestimmung ausgerüstet sein. Das berichtet die Mikroelektronik-Industrie-Beobachterin Sun Chang Xu auf ihrem chinesischen Weibo-Blog. Spannend ist die Frage, was Apple mit solchen Sensoren vorhaben könnte.

Im Detail schreibt Chang Xu, dass ein Freund ihr gesteckt hätte, dass das iPhone 6 Druck, Temperatur und Feuchtigkeit messen können soll. Angesichts der Feuchtigkeits-Werte ist davon auszugehen, dass alle drei Sensoren Daten zum Wetter sammeln sollen und die Chinesin sich auf den Luftdruck und die Umgebungstemperatur bezieht. Messungen von Blutdruck und Körpertemperatur hingegen werden aller Wahrscheinlichkeit nach eher zu den Aufgaben von Apples iWatch gehören.

Launch schon im Sommer möglich

Samsung hat mit dem Galaxy S5 vorgelegt und HTC hat den One-Nachfolger Ende März vor.gestellt Apple steht also unter Zugzwang. Doch das Vorpreschen der Konkurrenz sei laut dem Analysten Abhey Lamba nicht der eigentliche Grund dafür, dass das iPhone 6 bereits im Juli vorgestellt werden und im Anschluss in den Handel kommen soll. Vielmehr gehe es dem Konzern darum, nach dem ersten Run auf die Geräte im Sommer genügend Kapazitäten vor Weihnachten aufbauen zu können, so Lamba in einem Interview mit StreetInsider. Momentan erscheint ein Release im September 2014 wahrscheinlich – bereits das iPhone 5s und das iPhone 5c kamen vergangenes Jahr zum selben Zeitpunkt auf den Markt.

So könnte das iPhone 6 aussehen

Bereits im Vorfeld haben sich mehrere kreative Köpfe Gedanken darüber gemacht, wie das iPhone 6 aussehen könnte. Manche erscheinen ziemlich realistisch – so gibt es etwa die Überlegung, das neue Flaggschiff als eine Art iPhone Air zu gestalten. Andere Videos zeigen das Smartphone in einem edlen Goldton, aber auch mit einem randlosen Display. Auch mit einem gebogenen Display sieht das iPhone 6 nicht schlecht aus, wie ein anderes Konzept zeigt. Und wenn es etwas abgedrehter sein darf: Hättet Ihr Lust auf ein Modell mit einem Hologramm-Projektor?


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