HomePod bringt 1 GB RAM und virtuelle Tasten mit

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Auf der Oberseite bietet der HomePod eine Anzeige
Auf der Oberseite bietet der HomePod eine Anzeige(© 2017 Apple)

Der HomePod besitzt kein Display, aber doch eine Art Screen: Nachdem Apple den smarten Lautsprecher Anfang Juni 2017 vorgestellt hatte, waren noch viele Fragen zur Ausstattung offen. Einige davon beantwortet nun die Firmware, zu der Entwickler seit ein paar Tagen Zugang haben.

Der Entwickler Avery Magnotti hat sich den Code offenbar genau angesehen und Hinweise auf den "Screen" entdeckt: Die LED-Oberfläche des HomePod, auf der beispielsweise die Interaktion mit Siri über eine bunte Welle dargestellt wird, misst offenbar 272 x 340 "Pixel". In dem Tweet (siehe unten) teilt Magnotti außerdem mit, dass der Lautsprecher einen 1 GB großen Arbeitsspeicher besitzt – also ähnlich viel RAM mitbringt wie ältere iOS-Geräte.

A8 und iOS

Die LED-Oberfläche des HomePod soll in erster Linie dazu dienen, um grafisch darzustellen, dass Siri zuhört. Doch die Fläche soll auch virtuelle Buttons beinhalten, mit denen zum Beispiel Siri aktiviert oder die Lautstärke reguliert werden kann. MacRumors zufolge könnte es sein, dass die LEDs auch andere Symbole oder Formen darstellen können; die genaue Funktionsweise bleibe aber vorerst im Dunkeln.

Als Herzstück nutzt der HomePod einen A8-Chipsatz – zusammen mit 1 GB RAM und einer angepassten Version von iOS sollte der Lautsprecher die Konkurrenz im Bereich Performance übertreffen. Insgesamt kann das Apple-Gadget aufgrund der Ausstattung als "iPhone ohne Bildschirm" bezeichnet werden. Einen Eindruck von der Funktion und den Fähigkeiten des Gerätes vermittelt Euch unser Hands-on von der Keynote im Juni 2017, das auch ein Video enthält.

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