Huawei Mate 30 Pro: So soll der iPhone-Gegner aus China aussehen

Das Huawei Mate 30 Pro und das Mate 20 (Foto) haben mit der langen Notch wohl ein gemeinsames Design-Merkmal
Das Huawei Mate 30 Pro und das Mate 20 (Foto) haben mit der langen Notch wohl ein gemeinsames Design-Merkmal(© 2019 CURVED)

Rund eine Woche nach der Präsentation des iPhone 11 stellt Huawei das Huawei Mate 30 Pro vor. Mit welchem Design der chinesische Hersteller die Aufmerksamkeit von Apple weg hin zum eigenen Flaggschiff lenken will, zeigen Bilder nun bereits vorab.

Wie der Nachfolger des Huawei Mate 20 Pro aussehen soll, seht ihr in zwei Tweets am Ende dieses Artikels. Pricebaba und der Leak-Experte Steve Hemmerstoffer sind für das Material verantwortlich.Hemmerstoffer weist er darauf hin, dass das tatsächliche Huawei Mate 30 Pro im Detail möglicherweise etwas von den Renderbildern abweicht. Diese basieren dieses Mal auf "komplizierten" Produktionszeichnungen, heißt es.

Smartphone mit Bullauge

Beim Blick auf das abgebildete Smartphone dürften euch direkt zwei Dinge auffallen: Das wäre zum einen die Quad-Kamera auf der Rückseite. Die vier Linsen sind von einem schwarzen Kreis umrandet, wodurch das Design ein wenig an ein Bullauge erinnert. Die Kamera ragt zudem einen Zentimeter aus dem Gehäuse heraus. Der duale LED-Blitz und Sensoren sowie ein Leica-Branding platziert Huawei offenbar separat neben dem Kreis.

Das Kamera-Setup setzt sich angeblich aus zwei Linsen zusammen, die jeweils mit 40 MP auflösen. Die Hauptkamera verfügt über eine variable Blende von f/1.4 bis f/1.6, während das zweite Objektiv eine Ultra-Weitwinkel-Linse sein soll, die Bilder mit einem Blickwinkel von 120 Grad aufnimmt. Zudem ist von einem 8-MP-Teleobjektiv mit fünffachem Zoom sowie von einem 3D-ToF-Sensor (Time of Flight) die Rede, der über Tiefenwahrnehmung verfügt. Mit Letzterem könnt ihr wohl auch virtuelle 3D-Bilder generieren, indem ihr Gegenstände einscannt.

Huawei Mate 30 Pro mit langer Notch

Der zweite Blickfang findet sich auf der Vorderseite. Dort setzt der Hersteller offenbar auf eine relativ langgezogene Display-Aussparung. Diese scheint so groß, dass sie kaum noch zeitgemäß ist und das ansonsten ununterbrochene Wasserfall-Display (6,6 Zoll) stört.

Huawei hat sich aber aus gutem Grund dazu entschieden: Denn in der Notch sollen sich neben zahlreichen Sensoren gleich drei Kamera-Linsen befinden. Die Notch des iPhone Xs Max sieht übrigens ähnlich aus. Ob Apple das optische Merkmal auch in das iPhone 11 integriert, ist noch nicht bekannt. Schließlich führt der Hersteller in puncto Design offenbar alle an der Nase herum.

Berührungsempfindliche Tasten?

Der Power-Button befindet sich beim Huawei Mate 30 Pro mutmaßlich an der rechten Seite, während sich an der linken Seite keine Knöpfe befinden. Entsprechend gibt es keine Tasten, um die Lautstärke zu verstellen. Rund um den Power-Button soll stattdessen ein berührungsempfindlicher Bereich integriert sein.

Am unteren Gehäuserand sitzen zudem angeblich der SIM-Kartenslot, ein USB-Anschluss Typ C, ein Mikrofon und die Lautsprecher. Auf einen Kopfhöreranschluss müsst ihr wohl verzichten. Inwiefern Steve Hemmerstoffer mit seinen Renderbildern richtig liegt und wie Huawei das Android-Problem löst, erfahren wir am 19. September 2019 – bei der Präsentation des Huawei Mate 30 Pro.


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