iPhone 7 in Diamantschwarz weiter knapp: Herstellung offenbar aufwändig

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Die Herstellung des iPhone 7-Gehäuses in Diamantschwarz führt offenbar zu einigem Ausschuss
Die Herstellung des iPhone 7-Gehäuses in Diamantschwarz führt offenbar zu einigem Ausschuss(© 2016 CURVED)

Über die echten Verkaufszahlen des iPhone 7 ist nicht viel bekannt, weil Apple noch keine offiziellen Daten veröffentlicht hat. Sicher ist aber, dass viele Modelle des neuen iPhone nur schwer zu bekommen sind. Wieso gerade die Variante in Diamantschwarz fast überall restlos ausverkauft ist, will der KGI-Analyst Ming-Chi Kuo laut MacRumors herausgefunden haben.

In Deutschland gibt Apple beim iPhone 7 in Diamantschwarz eine Lieferzeit von drei bis fünf Wochen an. Das größere Plus-Modell ist weiterhin "derzeit nicht verfügbar". Eine Abholung des Phablets soll bei Vorbestellung erst ab November wieder möglich sein. Wie der Apple-Experte und KGI-Analyst Ming-Chi Kuo verraten haben soll, hänge das aber nicht einfach nur mit einer besonder großen Nachfrage nach diesem Modell zusammen.

Viele Gehäuse bestehen nicht die Qualitätsprüfung

Offenbar gestaltet sich die Herstellung des iPhone 7-Gehäuses in der Farbgebung Diamantschwarz als besonders aufwändig. Apple erklärt schon beim Auswählen dieser Farbe im Apple Store, dass die Produktion viele Schritte beinhalte – und auch, dass die Smartphones am besten mit einer Hülle verwendet werden sollten. Laut Kuo sei das größere Problem aber offenbar, dass nur 60 bis 70 Prozent der hergestellten Gehäuse die abschließende Qualitätskontrolle bestehen.

Neben der schwachen Verfügbarkeit des diamantschwarzen iPhone 7-Modells soll auch eine unerwartet große Nachfrage nach dem 5,5 Zoll großen iPhone 7 Plus zur Knappheit des Smartphones beigetragen haben. Der große Ansturm auf Apples Phablet soll zudem durch Samsungs Rückruf des Galaxy Note 7 verstärkt worden sein. Trotzdem sei Kuo aber der Meinung, dass die Gesamtverkaufszahlen des neuen iPhone im Jahre 2016 hinter denen des iPhone 6s von 2015 zurückbleiben werden.


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