iPhone 8: Apples hohe Nachfrage nach OLED-Displays angeblich kaum zu decken

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Womöglich wird aufgrund der OLED-Knappheit nur ein iPhone 8-Modell ein gebogenes Display erhalten
Womöglich wird aufgrund der OLED-Knappheit nur ein iPhone 8-Modell ein gebogenes Display erhalten(© 2015 YouTube/Mesut G. Designs)

Apple soll fest damit planen, das iPhone 8 im kommenden Jahr mit einem OLED-Bildschirm auszustatten. Laut eines Berichts von Bloomberg soll dieser Plan aber in Gefahr sein: Die vier größten Hersteller von OLED-Displays sollen auch gemeinsam nicht über ausreichende Produktionskapazitäten verfügen.

Die Herstellung von OLED-Bildschirmen sei ohnehin schon schwieriger als die der bislang genutzten LCD-Panels. Beim Auftrag für das iPhone 8 sollen laut des IHS Markit-Analysten Dan Panzica aber noch weitere Faktoren hinzukommen, welche die ausreichende Versorgung erschweren:  die strikten Qualitätsanforderungen von Apple sowie die extrem hohen Stückzahlen.

Wartezeiten vorprogrammiert?

Der Bericht über die unzureichenden Produktionskapazitäten der OLED-Zulieferer deckt sich mit dem Gerücht, Apple werde womöglich nur eine Ausführung des iPhone 8 mit solch einem Bildschirm ausstatten. Sollten Apples Auftragsfertiger nicht ausreichend große Stückzahlen garantieren können, hätte das US-Unternehmen schließlich nur zwei Alternativen: Entweder Apple verschiebt den Einsatz der OLED-Technologie vollständig auf 2018, oder es werden 2017 nicht alle Varianten des iPhone 8 mit dem neuen Feature bedacht.

Sollte Apple wirklich wie vermutet nur das iPhone 8 Plus mit einem OLED-Bildschirm versehen, könnte dies die Verkaufszahlen und auch die Wartezeiten für Kunden im kommenden Jahr stark beeinflussen. Geräte, die ein biegbares OLED-Display enthalten, könnten sich auch vom Design her deutlich vom gewöhnlichen iPhone 8 mit LCD unterscheiden. Der Kundenansturm wäre direkt nach Release vermutlich wie beim iPhone 7 in der neuen Farbvariante Diamantschwarz besonders hoch.


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