Moto-Smartphones erhalten Sicherheitsupdates – aber nicht monatlich

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Lenovo eckt mit seiner Update-Politik für das Moto Z an
Lenovo eckt mit seiner Update-Politik für das Moto Z an(© 2016 Motorola)

Keine zeitnahen Sicherheitsupdates für das Moto Z geplant: Lenovo hat angekündigt, seine aktuellen Smartphones mit Patches auszustatten. Anstatt diese aber zeitnah nach der Veröffentlichung durch Google auszuspielen, sollen diese erst gebündelt werden.

Auf Nachfrage von Ars Technica habe Google geäußert, dass Geräte wie das Moto Z und das Motot G4 sehr wohl die Sicherheitsupdates erhalten sollen, die Google monatlich herausgibt. Allerdings werden diese nicht monatlich auf die Geräte gebracht, sondern in Paketen zusammengefasst. Dies habe sich für das Unternehmen als "effizientere" Vorgehensweise herausgestellt.

Vierteljährlicher Release-Zyklus

Direkt nach dem Release des Moto Z und Z Force hatte es zunächst so ausgesehen, als ob Lenovo gar keine Sicherheitsupdates für die Geräte zur Verfügung stellen würde. Gegenüber Android Central hatte das Unternehmen dann aber im Nachhinein bestätigt, dass es Patches geben wird, die "bald" nach dem Markstart ausgerollt werden sollten.

Am Beispiel des Moto X (2015) würde deutlich, wie diese Pakete von Lenovo beschaffen seien: Offenbar werden die Aktualisierungen von Google im Schnitt etwa alle drei Monate veröffentlicht. Sowohl das Moto Z als auch das Moto X haben erst vor Kurzem das Update für Mai 2016 erhalten – hängen also in Bezug auf Sicherheit gut zwei Monate hinterher.

In dem aktuellen Statement schreibt der Herausgeber der Smartphones, dass es für die Kunden wichtig sei, mit den neuesten Sicherheitsupdates versorgt zu werden; durch die langen Testphasen und benötigten Genehmigungen brauche es aber Zeit, die Patches von Google anzupassen. Wer Wert darauf legt, die Sicherheitsupdates monatlich zu erhalten, der könnte sich für Googles Nexus-Geräte oder die Premium-Modelle von Samsung interessieren, die nämlich zeitnah mit den Updates versorgt werden.


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