Spotify geht an die Börse – das könnte sich für euch ändern

Spotify will endlich profitabel werden
Spotify will endlich profitabel werden(© 2017 CURVED)

Spotify hat den Börsengang vollzogen: Was sich bereits seit längerer Zeit angekündigt hat, ist nun Realität geworden. Für Nutzer hat dieser Schritt des Streaming-Anbieters zunächst keine konkreten Folgen – langfristig könnten sich aber ein paar Dinge ändern.

Spotify wird an der New Yorker Börse unter dem Kürzel "SPOT" gehandelt, wie The Verge berichtet. Der Gang an die Börse wirft Licht auf die finanziellen Verhältnisse des Unternehmens: Der Wert des Streaming-Dienstes wird nun auf 23 Milliarden Dollar geschätzt. Ebenfalls bekannt ist nun die genaue Nutzerzahl: Der Service verfügt aktuell über 159 Millionen Abonnenten, 71 Millionen davon bezahlen für ihren Account.

Mehr Musik – für zahlende Nutzer

Was der Börsengang für euch genau bedeutet, wird sich erst in der nächsten Zeit zeigen. Eine Änderung gibt es aber bereits jetzt: Künftig wird größere Transparenz herrschen, was der Service so treibt – das ist er den Aktionären schuldig. Doch es wird nicht nur positive Änderungen geben: Wie bereits gemutmaßt wurde, könnte es passieren, dass neue Alben länger den zahlenden Nutzern vorbehalten bleiben, bevor sie allen Nutzern zum Streaming zur Verfügung stehen.

Zudem gibt es eine Reihe an Spekulationen, welche Möglichkeiten Spotify nun offenstehen. Dazu gehört beispielsweise die Option, ein eigenes Label zu gründen – und auf diese Weise sowohl Indie-Musiker fördern als auch Geld sparen zu können. Denkbar ist außerdem, dass das Unternehmen stärker auf eigenes Merchandise und Hardware setzt. Aktuellen Gerüchten zufolge soll bereits ein smarter Lautsprecher in Planung sein.

Weitere Artikel zum Thema
Ulti­mate Ears Megab­last und Blast erhal­ten Spotify-Sprach­steue­rung
Michael Keller
Die smarten Lautsprecher UE Blast und Megablast bieten Alexa-Integration
Ultimate Ears stattet seine Lautsprecher mit Updates aus: Megablast und Blast unterstützen nun die Sprachsteuerung von Spotify.
Insta­gram: Face­book stellt neue Funk­tio­nen für die Foto-App vor
Lars Wertgen
Der Video-Chat befindet sich noch in der Testphase
Facebook erweitert die Foto-App Instagram demnächst gleich um ein ganzes Paket an neuen und überarbeiteten Funktionen.
Spotify schafft Zufalls­wie­der­gabe in kosten­lo­ser Version teil­weise ab
Francis Lido
Das Spotify-Presse-Event in New York
Spotify wertet seine Gratis-Version deutlich auf. Einige Playlisten sind künftig auch ohne "Shuffle" abspielbar.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.