Nextbit Robin: Test, Preise und Fotos

Verfügbar seit Jan 2016
Testergebnis
7.2
Nextbit Robin
Top
  • Nicht gebrauchte Apps und Fotos in die Cloud auslagern, die auch bald zu Hause auf dem eigenen Rechner sein kann
  • Fingerabdrucksensor auf der Power-Taste
  • USB-Typ-C-Anschluss
Flop
  • kein Bildstabilisator in der Kamera
  • keine Möglichkeit den Akku zu tauschen
  • LEDs nur auf der Rückseite und nur für die Anzeige, ob gerade etwas in die Cloud geladen wird

Das Nextbit Robin ist ein Smartphone, das über eine Kickstarter-Kampagne finanziert wurde und sich weniger durch eine besonders leistungsfähige Hardware, sondern vielmehr durch seine besondere Speicherverwaltung auszeichnet.

Anders als die meisten anderen Android-Geräte lagert es viele Daten bei Nichtgebrauch automatisch in einen Cloudspeicher aus. Dadurch sollen Nutzer weniger abhängig vom internen Speicher werden. Doch auch abseits dieses Features kann sich die Hardware sehen lassen.

Ordentliche Hardware-Ausstattung

Das Nextbit Robin ist das erste Smartphone des Herstellers: Bei dem Initiator des Projektes handelt es sich um keinen Geringeren als den ehemaligen Design-Chef von HTC, Scott Croyle. Zusammen mit den Android-Spezialisten Tom Moss und Mike Chan will er mit dem Nextbit Robin das erste echte Cloud-Smartphone anbieten.

Das Nextbit Robin beherbergt mit einem Snapdragon 808, der auf 3 GB RAM und 32 GB internen Speicher zugreift, schon einen Prozessor mit genügend Leistung für die meisten Anwendungsszenarien. Die Kamera auf der Rückseite kann Bilder mit bis zu 13 MP aufnehmen, während die auf der Vorderseite Selfies mit 5 MP schießt. Als Bildschirm kommt ein 5,5-Zoll-Display zum Einsatz, das mit 1920 x 1080 auflöst.

Cloud-Speicher statt Erweiterungs-Slot

Einen microSD-Slot zum Erweitern des internen Speichers bietet das Gerät nicht. Dieser soll auch nicht nötig sein, denn die vorinstallierte Android-Variante lagert selten gebrauchte Inhalte automatisch in einen 100 GB großen Cloudspeicher aus, den jeder Käufer dazubekommt. Die Cloud-Server werden hierbei vom Online-Händler Amazon betrieben. Allerdings will der Hersteller seinen Kunden auch die Möglichkeit geben, eigene Cloudrechner zu verwenden.

Sobald das Nextbit mit einem WLAN verbunden ist, verschiebt das Smartphone automatisch wenig verwendete Inhalte in den Cloudspeicher. Dazu zählen beispielsweise auch Bilder, Kontakte und auch Apps. Zurück bleibt ein halbdurchsichtiges Icon. Die Programme lassen sich allerdings weiterhin starten – sie werden beim Antippen automatisch aus der Cloud geladen und gestartet.

Preis und Verfügbarkeit

Das Nextbit Robin ist in den Farben "Midnight" und "Mint" erhältlich. Als Betriebssystem ist auf dem Smartphone Android 5.1 Lollipop vorinstalliert.

Während Unterstützer der Kickstarter-Kampagne das Nextbit Robin schon ab 299 Dollar bekommen haben, müssen reguläre Käufer etwas tiefer in die Tasche greifen: Für sie war das Cloud-Smartphone zum Release im Februar 2016 zum Preis von 399 Dollar erhältlich.

Alle Spezifikationen
Größe149 x 72 x 7 mm
Gewicht150 g
Display5,2 Zoll IPS
Kamera-Auflösung13 Megapixel
ProzessorQualcomm Snapdragon 808
Speicherkapazität32GB
BetriebssystemAndroid
Erweiterbarer Speichernein
Front-Kamera-Auflösung5 Megapixel
ProdukttypSmartphones
Arbeitsspeicher3GB
4G/LTEja
DatentransferUSB-C, Bluetooth, WLAN, GPS, NFC, GPRS/EDGE, UMTS, LTE
Kerne / Taktfrequenz6 /
Grafik-ChipQualcomm Adreno 418
Dual-Simnein
Stylusnein
Fingerabdruckscannerja
StatusErhältlich
MartkeinführungJan 2016
Preise ohne Vertragsbindung
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