Apple iPhone Xr im Test: Das iPhone für alle im Hands-on [mit Video]

Das iPhone Xs und das Xs Max sind echte Hightech-Geräte, kosten aber dafür aber auch richtig viel Geld. Günstiger wird es, wenn ihr euch fürs iPhone Xr entscheidet. Ob ihr dabei auf Premium-Feeling verzichten müsst, verraten wir im Hands-on.

Es gibt also doch kein iPhone 9. Stattdessen hat Apple gemeinsam mit dem iPhone Xs und dem iPhone Xs Max das iPhone Xr ein Smartphone vorgestellt, das den beiden Hightech-Geräten in Sachen Design zwar ähnlich sieht, aber nicht über die gleiche Ausstattung verfügt.

Wie fühlt sich das iPhone Xr an?

Im Prinzip fühlt sich das iPhone Xr nicht anders an als die teureren s-Modelle. Heißt: Auch hier ist die Rückseite aus Glas, auch hier ist die Verarbeitung top. Da gibt es nichts zu rütteln. Der Unterschied liegt beim iPhone Xr im Detail. Der Rahmen besteht nämlich nicht aus Edelstahl, sondern Aluminium. Auch das fühlt sich aber sehr hochwertig an. Und: Wer es nicht weiß, der wird den Unterschied gar nicht merken. Davon konnten wir uns beim Hands-on überzeugen.

Schickt sieht das iPhone Xr außerdem aus: Apple zeigt sich bei dem Gerät farbenfroh und bringt es gleich in sechs Farben auf den Markt. Besonders toll sehen die Modelle in Gelb und Rot aus.

Die Display-Ränder sind etwas dicker als beim iPhone Xs.(© 2018 CURVED)

Außerdem achtet Apple auch hier auf eine gewisse Widerstandsfähigkeit. Das Gehäuse ist nach IP67 staub- und wasserdicht. Das ist nicht die gleiche Schutzklasse wie bei den s-iPhones. Ein Malheur am Waschbecken sollte das Xr aber dennoch problemlos überstehen.

Offensichtlich werden die Unterschiede dann, wenn man das Display einschaltet. Zum einen handelt es sich beim iPhone Xr nicht um einen OLED-Bildschirm, sondern um ein LC-Display, zum anderen sind die Ränder ums Display etwas dicker als bei den Premium-iPhones – und die Auflösung ist niedriger. Das sah man dem Gerät in der Hands-on-Area allerdings aus der Ferne nicht an. Wichtig zu wissen ist auch: Mit 6,1 Zoll Display-Diagonale bewegt sich das iPhone Xr größentechnisch zwischen dem iPhone Xs (5,8 Zoll) und dem iPhone Xs Max (6,5 Zoll).

Einzel-Kamera mit Bokeh-Modus

Offensichtliche Unterschiede gibt es auch, wenn man sich die Rückseite ansieht. Statt einer Dualkamera gibt es hier nur eine Linse, das 12-Megapixel-Weitwinkelobjektiv aus dem iPhone Xs und dem Xs Max. Macht nichts. Auch die soll dank Neural Engine einen sogenannten Bokeh-Modus bieten und die Hintergründe unscharf machen. Davon konnten wir uns vor Ort allerdings noch nicht überzeugen. Wohl aber davon, dass man den Grad der Unschärfe nachträglich verändern kann. Das klappte ohne Probleme.

Klasse: Obwohl das iPhone Xr deutlich günstiger ist, als die Top-Modelle, geizt Apple nicht bei der restlichen Ausstattung: So ist auch hier der brandneue A12 Bionic verbaut, der für ordentlich Tempo sorgen soll. Außerdem verzichtet Apple beim Xr auf Touch ID. Stattdessen kommt auch hier die schnellere Variante von Face ID zum Einsatz. Animojis könnt ihr auf dem iPhone ebenfalls nutzen.

Preise und Verfügbarkeit

Das iPhone Xr gibt es mit 64, 128 und 256 Gigabyte Speicher in Weiß, Schwarz, Blau, Gelb, Koralle und Rot ((PRODUCT)RED). Preislich startet das iPhone Xr bei 849 Euro. Bestellen könnt ihr es ab dem 19. Oktober, geliefert wird es ab dem 26. Oktober 2018.

Vorläufiges Fazit

Das iPhone Xr ist Apples Alternative zu den wesentlich teuren iPhone Xs und iPhone Xs Max. Wollt ihr den gleichen futuristischen Look wie bei den anderen Geräten, aber nicht so viel bezahlen, könnte das iPhone Xr das richtige Gerät für euch sein, wenn ihr 2018 auf der Suche nach einem neuen iPhone seid.

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