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Top wasserdichte Handys: Mit allen Wassern gewaschen

Wasserdichtes Pixel 5
Handy auf Tauchgang: Diesen Smartphones macht Wasser wenig aus (© 2021 CURVED )
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11.03.21 von

CURVED Redaktion

Das Handy ist längst zum Begleiter in allen Lebenslagen geworden. Gut, wenn das Gerät ähnlich hart im Nehmen ist wie ihr selbst und sich von Staub und Wasser nicht beeindrucken lässt.

Lange Zeit waren Handys von Haus aus nur notdürftig vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. Robustere Geräte, die auch mal länger im Regen liegen bleiben durften ohne Schaden zu nehmen, wurden landläufig als "Baustellen-Handys" bezeichnet und fielen durch hohes Gewicht und wuchtige Außenmaße auf.

Moderne Smartphones sind hingegen dank passgenauem Edelstahl- oder Aluminium-Gehäuse mit Gummidichtungen, schützenden Silikonbeschichtungen und gehärtetem Display-Glas gegen Umwelteinflüsse gewappnet, ohne dafür auf filigrane Formen und handliche Abmessungen zu verzichten. Mit immer winzigeren Ladeanschlüsse oder dem von Apple 2016 beim iPhone 7 eingeleiteten Wegfall des Klinkenstecker-Anschlusses machen die Ingenieure der Smartphone-Hersteller gleichzeitig unerwünschte Einfallstore für Dreck und Wasser stetig kleiner. Wie der Schutz aktueller Geräte im Einzelnen aussieht, verrät der Blick auf deren sogenannte IP-Schutzklasse. Wir erklären, worauf es hierbei ankommt.

Handy-Vergleich Wasserdichtigkeit: Beim Kauf auf IP-Zertifikat achten

IP-Schutzklassen sind Euch vielleicht von Elektrowerkzeugen oder Leuchten bekannt. Auch viele Handy-Hersteller lassen ihre Geräte mittlerweile nach dem sogenannten IP-Standard (International Protection) zertifizieren. Die zweistellige Zahl im Datenblatt gibt an, wie gut das Gehäuse Eures Gerätes dichthält. Die erste Ziffer, die Werte zwischen 1 und 6 annehmen kann, beschreibt den garantierten Schutz gegen Feststoffe wie Staub oder Dreck. Die zweite Ziffer von 1 bis 9 steht für den Schutz gegen Wasser.

Alle iPhone 12 sind nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt
Alle iPhone 12 sind nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt (© 2020 Apple )

Je höher die jeweilige Ziffer ist, desto besser ist der Schutz. Ein Gerät der Schutzklasse "IP00" wäre also überhaupt nicht geschützt – weder gegen Berührung und Verschmutzung an empfindlichen oder stromführenden Teilen, noch gegen Feuchtigkeit. Die höchste Schutzklasse ist derzeit "IP69".

Wenn die zweite Ziffer der IP-Zertifizierung mindestens eine 4 ist, ist Euer Gerät gegen Spritzwasser von allen Seiten sicher. Schutzklasse 6 erlaubt darüber hinaus kurzes Bespritzen mit einem stärkeren Wasserstrahl, etwa beim Händewaschen. Ab Schutzklasse 7 besteht Sicherheit gegen kurzzeitiges Untertauchen, zum Beispiel wenn Euch das Smartphone beim Geschirrspülen ins Waschbecken fällt und ihr es sofort danach wieder aus dem Becken herausholt.

Wasserdicht: Was bedeutet das eigentlich genau?

IP-Schutzklasse 8 steht für Wasserdichtigkeit bei dauerhaftem Untertauchen in maximal ein Meter tiefes Wasser. Fürs Schnorcheln im Pool beim nächsten Strand-Urlaub wäre ein solches Handy also geeignet. Beim Flaschentauchen in größere Tiefen kann der dortige höhere Wasserdruck die Dichtungen des Gerätes hingegen so zusammenpressen, dass nach kurzer Zeit doch Feuchtigkeit eindringt.

Tauchen mit Smartphone im Meer wäre aber auch aus einem anderen Grund unklug: Denn die Handy-Hersteller machen ihre Feuchtigkeits-Tests stets mit reinstem Trinkwasser. Aggressives Salzwasser dagegen kann Display, Dichtungen und Elektronik Eures Smartphones irreparabel angreifen. Besonders tückisch: Selbst wenn die Feuchtigkeit schon abgetrocknet ist, verrichten die zurückbleibenden Salze weiter ihre korrosive Arbeit.

Ähnlich gefährlich für Smartphones ist die ungewollte, aber doch im Alltag immer wieder vorkommende Cola-Dusche. Hier bleiben nach dem Trocknen zwar kaum Salze, dafür aber umso mehr klebrige Zuckerkristalle zurück, die Kontakte und Anschlüsse des Telefons so verkleben können, dass sie unbenutzbar werden. Selbst wenn die Zuckerbrause nicht ins Gerät eindringt, kann sie doch von außen die Leitfähigkeit etwa der Ladekontakte am USB-Port herabsetzen.

Beim Klabautermann: Tipps gegen Meerwasser im Smartphone

Fällt Euer Handy einmal ins Meerwasser oder ins Getränkeglas, sollte es daher sofort ausgeschaltet, mit klarem Wasser gereinigt und anschließend bei Zimmertemperatur getrocknet werden. Ihr dürft es aber auf keinen Fall auf eine Heizung oder gar in den Backofen legen.

Noch besser ist es allerdings, wenn ihr Euch für den Ausflug zum Traumstrand gleich eine Schutztasche besorgt, die je nach Ausführung eine praktische Trageschlaufe hat oder das Smartphone per Luftpolster vor dem Versinken im Wasser schützt. Tausende Smartphone-Besitzer, deren Geräte heute unerreichbar auf dem Meeresgrund liegen, wissen rückblickend um den Wert einer solchen Tasche.

Outdoor-Handys: Keine Angst vorm Hochdruckreiniger

Für die höchste IP-Schutzklasse gegen Wasser wird übrigens die Ziffer 9 vergeben. Derartige IP69-Smartphones dürftet ihr theoretisch sogar mit einem Hochdruckreiniger malträtieren, wovon wir trotzdem abraten. Mittlerweile gibt es einige solcher Geräte am Markt. Als Outdoor-Spezialisten machen sie allerdings Abstriche in anderen Disziplinen, wo die Flaggschiffe der großen Anbieter wiederum punkten – beispielsweise bei den Abmessungen, bei der Kamera-Qualität oder der 5G-Unterstützung.

Unabhängig von der Zertifizierung Eures Smartphones gilt übrigens: Schutzklassen werden immer an neuen Geräten getestet und gelten nur für diese. Ist Euer Smartphone schon älter, hat es leichte Beschädigungen oder ist beispielsweise mal für einen Akku- oder Displaytausch geöffnet worden, könnte die Schutzwirkung der Dichtungen mittlerweile geringer sein.

Schutzklasse IP68: Oberklasse-Smartphones im Vergleich

Die Suche nach aktuellen Smartphones der Oberklasse, die den IP68-Standard erfüllen, zeigt: Wasser- und Staubdichtheit wird von den Herstellern durch die Bank ernst genommen. So hat Marktführer Apple alle seine neueren iPhones nach IP68 zertifiziert und gibt darüber hinaus an, dass das iPhone 12 bei bis zu sechs Metern Wassertiefe 30 Minuten wasserdicht ist. Dies gilt für alle Ausführungen des aktuellen Apple-Flaggschiffs. Die Unterschiede zwischen iPhone 12, mini, Pro und Pro Max haben wir Euch übrigens hier noch einmal aufgeschlüsselt. Allein gemeinsam: Im Urlaub ersetzen die Geräte nicht zuletzt dank beeindruckender Bildverarbeitungssoftware problemlos die separate Spiegelreflexkamera. Jedenfalls bei guten Lichtverhältnissen. Beim anschließenden Betrachten der Schnappschüsse ist Apples neue OLED-Display von Vorteil, das auch bei viel Sonnenlicht noch mit brillanten Farben und sattem Schwarz zu überzeugen weiß.

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Samsung Galaxy S21

Als treuer Reisebegleiter sieht sich auch das Samsung S21 Ultra 5G. Mit seinen insgesamt vier Kameras, dem großen Akku und einem 6,8 Zoll großen Display lässt die Ausstattung des Top-Modells der Koreaner kaum Wünsche offen. Samsungs Klassen-Primus will das Schweizer Messer unter den Smartphones sein. Für Furore sorgte bereits beim Vorgänger der 100fache "Space Zoom". Wer also trotz der IP68-Zertifizierung, die auch für Schwestermodelle S21 und S21+ gilt, ausreichend Abstand zum Wasser halten möchte, kann dank der zwei Teleobjektive gleichwohl jede Welle beeindruckend scharf heranzoomen.

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Wie bei Samsung gewohnt, sind die von der internen Programmlogik daraus errechneten Farben sehr hell und fast etwas zu knallig. Für das Kunststoff-Gehäuse des S21 Ultra 5G empfehlen wir die Verwendung einer Schutzhülle. Mehr dazu lest ihr in unserem ausführlichen Test des Galaxy S21 Ultra 5G. Auf seiner Website hat der Hersteller die IP-Klassen aller seiner Smartphones, Tablets und Wearables für Euch noch einmal einzeln aufgelistet.

Samsung Galaxy S21 Ultra Curved Display
Das Samsung Galaxy S21 Ultra ist gut geschützt gegen Staub und Wasser (© 2021 CURVED )

Huawei P40 Pro

Nachdem sich der chinesische Hersteller Huawei lange Zeit mit günstigen Mittelklasse-Smartphones mit sehr guten Kameras eine treue Fan-Gemeinde erarbeiten konnte, musste sich das Unternehmen seit dem Entzug der Google-Lizenzen am Markt ganz neu aufstellen. Zudem hat die Konkurrenz mit zuletzt erheblich verbesserten Kamera-Objektiven ordentlich Abstand gutgemacht. Dafür glänzt das Huawei P40 Pro in ganz eigener Manier mit einem extrem schicken, allseits gekrümmten Display. Wo die Konkurrenz allgemein wieder mehr nach kantigen Formen strebt, geht Huawei den gegenteiligen Weg. Und auch hier, wie schon bei der Konkurrenz aus Cuppertino und Seoul ist Schutzklasse IP68 wieder das Maß der Dinge.

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OnePlus 8 Pro

Auch das OnePlus 8 Pro mit 12 GB RAM gehört mittlerweile mit einem Preis von rund 999 Euro zur Smartphone-Oberklasse. Dafür wurde es aber auch von der "European Imaging and Sound Association" (EISA) zum "Besten Smartphone 2020“ gewählt. Besonders hervorzuheben: Dank hervorragendem Nachtmodus - also dort wo die Konkurrenz etwas schwächelt - gelingen euch hier selbst bei schlechten Lichtverhältnissen sehr gute Fotos. Daneben hoben die Preisrichter die Schnelllade-Funktion hervor, mit der ihr das Gerät in nur 30 Minuten wieder halbvoll laden könnt.

Oneplus 8 (Pro) Kamera
Erstmalig erhielt mit dem OnePlus 8 Pro ein OnePlus-Handy ein IP-Zertifikat (© 2020 OnePlus )

Anders als bei der Konkurrenz ist das Zertifikat für Staub- und Schmutzdichtigkeit nach IP 68 bei OnePlus nicht selbstverständlich. Das OnePlus 8 Pro ist nämlich das erste Gerät der Firma, die diesen Schutzgrad bietet. Frühere Geräte sind, laut OnePlus, zwar auch geschützt, verzichteten aber auf das entsprechende Zertifikat und damit eine Garantie. Grund dafür war angeblich, dass das IP-Rating unnötig Geld kostet und die Ersparnis an den Kunden weitergegeben wird.

Fazit

Die Top-Smartphones der großen Hersteller glänzen durchweg mit gutem Schutz gegen Feuchtigkeit und dienen sich damit gleichermaßen für den Einsatz im Urban Jungle, wie auch als wenig wasserscheue Reisebegleiter an. Zwar empfehlen wir auch weiterhin die Verwendung von Schutzhüllen und Display-Schutzfolien – schon, weil auch der beste Staub- oder Wasserschutz nicht vor Kratzer durch Herunterfallen auf einen Fliesen- oder Betonboden schützen kann. Aber das Bemühen der Hersteller, ihre Geräte immer dichter zu bekommen und so die empfindliche Elektronik bestmöglich zu schützen, ist der richtige Weg. Nur die Reparatur ist bei solch verschlossenen Geräten deutlich schwieriger als bei den Handys von früher.

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