Android-Werbespot: Google ätzt gegen iPhones – mit Klaviermusik

Subtiler Seitenhieb: Google zeigt in einem aktuellen Android-Werbespot, was der Unterschied zwischen Android-Smartphones und iPhones ist – ohne die Konkurrenz beim Namen zu nennen. Stattdessen setzt der Clip ganz auf Klaviermusik.

"Ein Klavier besitzt 88 Tasten. Jede ist anders" – so beginnt der Android-Werbespot. Alsdann lässt Google einen Pianisten auf den Flügel los, der dem Instrument eine eindrucksvolle Melodie entlockt. Doch was wäre, wenn die Tasten alle gleich klingen würden? Um diese Frage zu beantworten, kommt ein zweiter Flügel ins Spiel. Dieser wurde von Google so manipuliert, dass jede Taste die gleiche Note spielt.

Google feiert die Unterschiede

So sehr sich der Pianist auch anstrengen mag, auf dem präparierten Piano bleibt von der eingangs gespielten Melodie nichts mehr übrig – eine eindeutige Anspielung auf die begrenzte Anzahl unterschiedlicher Modelle von Apple. Anstatt dem iPhone 6s und 6s Plus aber eine Auswahl aktueller Android-Modelle entgegenzustellen, seien es Flaggschiffe wie das Google Nexus 6P, das Samsung Galaxy S6 Edge, das LG G4 oder Einsteiger-Geräte wie das Huawei Honor 5X oder das Motorola Moto G, beschränkt sich der Spot lediglich auf Andeutungen.

Hersteller wie Samsung haben in der Vergangenheit teils nicht so subtile Stilmittel benutzt und in Werbespots unverholen das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge mit dem iPhone 6 verglichen. Google scheint sich da etwas mehr ins Zeug gelegt zu haben. Wie das "Monotune"-Piano entstanden ist, zeigt ein zweites Video mit einem Blick hinter die Kulissen.


Weitere Artikel zum Thema
OnePlus 3T und 3 erhal­ten Update auf Android Oreo
Guido Karsten2
Das OnePlus 3T und 3 sind die ersten Smartphones des Herstellers mit Android Oreo
OnePlus hat sein erstes Update mit Android 8.0 Oreo fertiggestellt. Besitzer eines OnePlus 3 und OnePlus 3T sollten es bald herunterladen können.
Darum enthält Google Maps enthält frei erfun­dene Stra­ßen
Guido Karsten1
Das Kartenmaterial von Google Maps enthält mit voller Absicht der Macher auch einige Fehler
Einige Straßen und sogar Orte im Kartenmaterial von Google Maps gibt es gar nicht. Offenbar hat der Betreiber sie aber absichtlich eingefügt.
Teslas Zusatz­akku für Smart­pho­nes sieht aus wie ein Super­char­ger
Guido Karsten1
Die Tesla Powerbank enthält eine Akkuzelle, wie sie auch in den Fahrzeugen des Herstellers verbaut ist
Als Spezialist für Energiespeicher hat Tesla nun passenderweise auch einen Zusatzakku für Smartphones im Angebot – mit micro-USB- und Lightning-Port.