Apple will iPhones aus recycelten Materialien herstellen

Womöglich besteht ein künftiger Nachfolger vom iPhone X zu 100 Prozent aus Recycling-Material
Womöglich besteht ein künftiger Nachfolger vom iPhone X zu 100 Prozent aus Recycling-Material(© 2017 CURVED)

Apple will bei zukünftigen iPhone-Modellen noch mehr auf die Umwelt achten: Offenbar plant das Unternehmen, recycelte Materialien für die Herstellung zu verwenden. Das gilt nicht nur für Smartphones, sondern wohl auch für die MacBook-Reihe.

Bei Apple wird hart daran gearbeitet, iPhone- und MacBook-Modelle künftig aus 100 Prozent Recycling-Material zu bauen. Dies hat Lisa Jackson, Vizepräsidentin bei Apple im Bereich Environment, Policy und Social Initiatives, in einem Interview gegenüber news.com.au verkündet. Zu den erneuerbaren Materialien, die verwendet werden sollen, zähle auch Bioplastik.

Apple kämpft gegen Kinderarbeit

Die ausschließliche Verwendung von Recycling-Materialien wäre auch deshalb sinnvoll, da aktuelle Geräte wie das iPhone X nicht gerade einfach zu reparieren sind – und bei einigen Defekten womöglich ganze Baugruppen oder gleich das ganze Gerät getauscht werden müssen. Dadurch dürfte eine nicht unerhebliche Menge an Elektroschrott entstehen. Dabei heißt es eigentlich, dass Apples Jubiläums-Smartphone sehr umweltfreundlich ist.

Offenbar will Apple auf gewisse Rohmaterialien wohl nicht nur für die Umwelt verzichten: Erst kürzlich habe das Unternehmen verkündet, dass es vorübergehend auf Kobalt aus dem Kongo verzichtet, das von Hand abgebaut wird. Stattdessen werde Apple gegen Kinderarbeit und die harten Arbeitsbedingungen für den Abbau vorgehen. Häufig finde dieser unter gefährlichen Bedingungen statt oder werde eben von Kindern durchgeführt.

Bereits Mitte November 2017 wurde Apple dafür gelobt, dass auf die Herkunft von Mineralien geachtet wird. In diesem Bereich soll das Unternehmen sehr vorbildlich agieren und etwa ein Auge darauf haben, dass mit den Materialien keine bewaffneten Gruppierungen im Kongo finanziert werden. Bei einigen anderen bekannten Smartphone-Herstellern sehe das etwas anders aus.


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