Apples smarte Brille nutzt angeblich ARKit

Apple-CEO Tim Cook setzt auf Augmented Reality statt auf Virtual Reality
Apple-CEO Tim Cook setzt auf Augmented Reality statt auf Virtual Reality(© 2017 Apple)

Es gibt neue Gerüchte zu Apples Augmented-Reality-Brille: Laut einem Bericht von CNBC soll die auf der WWDC 2017 vorgestellte Schnittstelle ARKit die Grundlage für das smarte Wearable sein. Die Brille könnte den Namen "iGlass" tragen.

CNBC liegt angeblich eine Mitteilung vor, die der UBS-Analyst Steven Milunovich an Investoren verschickt haben soll. Darin behauptet er, dass Apple tatsächlich eine Augmented-Reality-Brille auf den Markt bringen möchte, deren Name vermutlich iGlass lautet. Als Basis dient dabei ARKit: Mit dieser Programmier-Schnittstelle können Entwickler zukünftig AR-Apps für das iPhone und iPad erstellen. Die ersten Bilder der ARKit-Demo von der diesjährigen WWDC findet Ihr im Artikel zum Thema.

Anwendungsgebiete von Apples AR

Milunovich geht in seiner Mitteilung nicht nur auf die AR-Brille ein, sondern auch auf zehn weitere Szenarien für die Nutzung der Augmented Reality mithilfe von Apples ARKit. Dazu gehören unter anderem Games, Unterhaltungs-Apps und Anwendungen aus den Bereichen Gesundheit und medizinische Diagnostik. Seit Kurzem gibt es zudem einen neuen Twitter-Account mit dem Namen "Made With ARKit". Dort landen erste Clips, die mithilfe von ARKit erstellt wurden: zum Beispiel ein dreidimensionales Modell des Mondes samt winziger Mondlandefähre in einer Küche.

Die Analysten von UBS glauben, dass Apple mit AR-fähigen iPhones eine ideale Basis für Hardware wie die AR-Brille bieten könnte. Apples CEO Tim Cook hat in der Vergangenheit mehrmals betont, dass für ihn Augmented Reality deutlich wichtiger als Virtual Reality sei. Lest dazu auch unsere Analyse der Möglichkeiten von Apples möglicher AR-Brille.


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