Das Herzstück der Apple Watch nutzt Samsung-Technologie

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Hinter der Schutzschicht des Apple S1-Chips verbergen sich mehr als 30 winzige Einzelkomponenten
Hinter der Schutzschicht des Apple S1-Chips verbergen sich mehr als 30 winzige Einzelkomponenten(© 2015 Ifixit)

Die Forschung am Untersuchungsobjekt Apple Watch geht in die nächste Runde: Wie eine weitere Analyse des Apple S1-Chips nun zeigt, kommt beim Prozessor der Uhr Samsung-Technologie zum Einsatz – allerdings keine besonders aktuelle.

Auf der gerade einmal 26 x 28 mm großen Fläche des Apple S1 – für die Größenordnung: ein zwei-Euro-Stück misst 25,75 mm im Durchmesser – haben die neugierigen Tüftler von Chipworks mehr als 30 unterschiedliche Komponenten identifiziert und katalogisiert. Das wohl interessanteste Bauteil ist mit "APL 0778" beschriftet und das eigentliche Herzstück der Apple Watch: ihr Prozessor. Dieser ist dem erst kürzlich aktualisierten Teardown-Artikel von Chipworks zufolge nach Samsungs 28-nm-Prozess gefertigt – einer Technologie, die inzwischen bereits doppelt überholt wurde.

Gute Aussichten für die Apple Watch 2

Die 28-nm-Technologie kam bereits 2013 beim Apple A7-Chip des iPhone 5s zum Einsatz. Der aktuelle Apple A8, der im iPhone 6 und iPhone 6 Plus verbaut wird, ist bereits im moderneren 20-nm-Verfahren gefertigt. Für die kommende Chipgeneration im iPhone 6s oder iPhone 7 wird ein noch effizienterer 14-nm-Prozessor erwartet, wie er schon jetzt in Samsungs eigenem Galaxy S6 zum Einsatz kommt.

Dass die Apple Watch mit einem 28-nm-Prozessor daherkommt, bedeutet immerhin auch, dass der Apple S1 in seiner derzeitigen Form und Größe noch locker Platz für mehr Leistung bietet. Selbst wenn eine mögliche Apple Watch 2 dem Prozessor dieselbe, gerade einmal 5,2 x 6,2 mm kleine Fläche zur Verfügung stellt, ließe sich hier mit einem effizienteren Fertigungsprozess in Zukunft ein stärkerer Antreiber verbauen, wie Ars Technica herausstellt.

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