Jedes zweite Tech-Weihnachtsgeschenk ein iPhone & iPad

Supergeil !8
2014 gab es jede Menge Weihnachtsgeschenke mit Apple-Logo
2014 gab es jede Menge Weihnachtsgeschenke mit Apple-Logo(© 2014 CURVED)

Das lauteste "Hohoho" der Tech-Branche darf man sich in Cupertino erlauben: Dieses Weihnachtsfest gehörte ziemlich eindeutig iPhone 6, iPad Air 2 und Co. Satte 51,3 Prozent der neu aktivierten Smartphones und Tablets tragen ein Apple-Logo auf der Rückseite.

Auf dem zweiten Platz in der Flurry-Analyse, die über 600.000 Apps als Daten-Grundlage nutzt, liegt Samsung. Der angeschlagene Smartphone-Weltmarktführer kommt mit seinen Geräten immerhin auf auf etwa ein Drittel dessen, was Apple an den Weihnachtstagen einfahren konnte. Wenn wir von Samsungs 17,7 Prozent noch einmal rund ein Drittel nehmen, haben wir den Wert des Drittplatzieren Nokia. Auf die Microsoft-Tochter folgen Sony und LG mit jeweils um die anderthalb Prozent. Die Daten beziffern die Zahl der um Weihnachten herum aktivierten Geräte und lassen damit durchaus darauf schließen, wie häufig iPhone 6, Samsung Galaxy Note 4, Nokia Lumia 930, Sony Xperia Z3, LG G3 und Co. bei der Bescherung ausgepackt wurden. Es sollte nicht überraschen, dass die chinesischen Aufsteiger Xiaomi und Huawei sich hier nicht wiederfinden, da das Gros ihrer Kundschaft kein Weihnachtsfest feiert.

Phablets im Aufwind – auf Kosten von Tablets

Eine weitere Erkenntnis der Flurry-Studie betrifft nicht die Hersteller, sondern das Format der aktivierten Geräte. Der Löwenanteil gehört mit fast einem Drittel aller Devices weiterhin mittelgroßen Smartphones, zu denen beispielsweise Apples Bestseller iPhone 6 mit seinem 4,7-Zoll-Display zählt. Der große Bruder iPhone 6 Plus spielt indes bereits in der darüber liegenden Phablet-Klasse – und die zeigt sich hier einmal mehr als der große Gewinner dieses Jahres. Mit 13 Prozent konnte der Vorjahreswert mehr als verdreifacht werden. Ausbaden müssen das in erster Linie die Tablets, deren Anteil von fast 30 Prozent aller Neugeräte zu Weihnachten 2013 auf nun 22 Prozent gefallen ist. Interessanterweise geht der Erfolg der Phablets weniger auf Kosten der kaum größeren Mini-Tablets. Vielmehr sind es die großformatigen Geräte, die ein Drittel ihres Anteils einbüßen und von vormals 17 auf 11 Prozent abfallen.


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