Schon im iPhone 7s? Sharp soll ab 2017 ebenfalls OLED-Displays herstellen

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OLED-Displays für das iPhone könnten ab 2017 auch von Sharp kommen
OLED-Displays für das iPhone könnten ab 2017 auch von Sharp kommen(© 2016 YouTube/-Hasan Kaymak Innovations)

Aktuell beherrschen die südkoreanischen Hersteller Samsung und LG den Markt für OLED-Bildschirme. Auch im iPhone 7, das nach den neuesten Gerüchten erst 2017 erscheinen wird, sollen Displays der beiden Unternehmen stecken. Beim iPhone 7s könnte Apple aber womöglich wieder die freie Auswahl haben.

Sharp soll bislang in der Entwicklung von OLED-Displays weit hinter Samsung und LG gelegen haben, jedoch wurde das Unternehmen Anfang April 2016 von Apples Auftragsfertiger Foxconn übernommen. Wie es aussieht, setzt Foxconn nun alle Hebel in Bewegung, um mit Sharp möglichst schnell OLED-Bildschirme herzustellen und Samsung und LG das Geschäft streitig zu machen: Der Foxconn-Gründer und Milliardär Terry Gou kündigte Nikkei Asian Review zufolge an, dass sein Unternehmen "noch vor 2018" mit der Produktion beginnen werde.

Einsatz im iPhone 7 ist unwahrscheinlich

Das iPhone 7 soll Gerüchten zufolge das erste Apple-Smartphone mit OLED-Display sein und wird vermutlich im Herbst des kommenden Jahres erscheinen. Gous Ankündigung, laut der Sharp "noch vor 2018" die Technik liefern könne, klingt allerdings nicht, als wenn das Unternehmen bereits im Sommer 2017 für die Massenproduktion des iPhone 7-Bildschirms bereit sein wird. Apple dürfte aber großes Interesse daran haben, einen Teil des Display-Auftrags, der aktuell an den Konkurrenten Samsung gehen soll, auf Sharp beziehungsweise Foxconn umzuverteilen, sobald dies möglich ist. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass im iPhone 7s bereits Bildschirme von Sharp zum Einsatz kommen, sofern Apple dann mit der gelieferten Qualität zufrieden ist.

Apple soll vor einiger Zeit noch geplant haben, seine neuen iPhone-Modelle erst ab 2018 mit einem OLED-Bildschirm zu versehen. Mittlerweile soll der Wechsel auf 2017 vorgezogen worden sein. Der geänderte Zeitplan soll besonders den auf LCDs spezialisierten Hersteller Japan Display in Bedrängnis gebracht haben.


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