Smartphone für Kinder finden und einrichten: So geht's

Das erste Smartphone sehnen Kinder herbei.
Das erste Smartphone sehnen Kinder herbei.(© 2018 Shutterstock / Golubovy)

Schon die Entscheidung, wann ein Kind ein Smartphone bekommt, ist nicht einfach. Aber selbst wenn der richtige Zeitpunkt da ist, gibt es noch viele Fragen, die sich Eltern stellen können. Wir versuchen hier Antworten zu geben.

Für die folgenden Tipps, gehen wir davon aus, dass ihr nicht mehr überlegt eurem Kind ein Smartphone zu geben, sondern die Entscheidung bereits positiv ausgefallen ist. Trotzdem bleiben noch viele Fragen offen: Welches Smartphone soll es sein? Wie richtet man es kindgerecht ein?

Das richtige Smartphone für Kinder finden

In der Regel dürfte das eigene alte, aber noch brauchbare Smartphone der Eltern, am besten als erstes Smartphone für Kinder geeignet sein. Die Eltern kennen sich mit ihm aus und können helfen und erklären. Zudem ist ein Verlust oder Schaden nicht so wild, wie bei einem neu gekauften Gerät. Allerdings muss man mit zunehmenden Alter damit rechnen, dass Jugendliche eigene Ansprüche an das Smartphone haben und eigene Vorstellungen davon entwickeln, welches es sein soll.

Ist ein Neukauf nötig und der Preisrahmen dafür nicht unbegrenzt, gelten die gleichen Empfehlungen wie bei den Technik-Geschenkideen für unter 200 Euro: Motorola Moto G6, Nokia 5.1, BQ Aquaris C. Das sind zwar nicht die besten Smartphones, aber dafür sind sie deutlich günstiger als Top-Geräte. Sie sehen gut aus, haben Android an Bord, sind ordentlich verarbeitet und für ihren Preis gut ausgestattet, definitiv alltagstauglich und haben durchaus brauchbare Kameras. Für das erste eigene Handy sind sie also gut geeignet.

Smartphone für Kinder einrichten

Neben der Hardware wirft auch die Software Fragen auf. Zum einen will man sein Kind evtl. noch gar nicht vollen Zugriff auf das Gerät geben und zum anderen dürfen sie unter 16 Jahren noch gar kein vollwertiges Nutzerkonto in Deutschland haben. Darauf haben Google und Apple reagiert und mit Family Link, bzw. der iOS-Familienfreigabe ein System etabliert mit dem Eltern ein Nutzerkonto und eine E-Mail-Adresse für ihre Kinder einrichten können und darüber auch Rahmenbedingungen wie Nutzungszeiten, App-Downloads und In-App-Käufe kontrollieren können.

Amazon hat mit FreeTime Unlimited ein eigenes System für seine Fire-Tablets gebastelt und bietet es auch im Google Play Store und App Store zum Download an. Anders als bei der Familienfreigabe oder Family Link fallen dann aber monatlich Kosten an und im Hintergrund müssen sich die Eltern mit ihrem eigenen Account auf den Geräten anmelden und dann die App von Amazon installieren.


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