Weder Galaxy S7 noch LG G4 Pro: 2015 noch kein Gerät mit Snapdragon 820

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In diesem Jahr wird es noch kein Smartphone mit dem Qualcomm Snapdragon 820 geben
In diesem Jahr wird es noch kein Smartphone mit dem Qualcomm Snapdragon 820 geben(© 2015 Qualcomm)

In diesem Jahr wird weder ein Samsung Galaxy S7, ein LG G4 Pro noch ein anderes Smartphone-Flaggschiff mit Qualcomms kommenden Spitzenprozessor bestückt sein. Im Rahmen der Messe Siggraph stellte der Chip-Hersteller zwar schon die neue Grafikeinheit Adreno 530 des Snapdragon 820 vor, machte aber zugleich alle Hoffnungen auf entsprechende Smartphones mit diesem Chip für dieses Jahr zunichte.

Es bleibt dabei: Erst im ersten Halbjahr 2016 werden laut Aussage von Qualcomm erste Smartphones mit dem nächsten Prozessor-Flaggschiff Snapdragon 820 auf den Markt kommen, wie Android Police berichtet. Das kommende Samsung-Spitzenmodell Galaxy S7 wird zwar angeblich bereits in internen Samsung-Dokumenten mit dem neuen Chip in Verbindung gebracht und soll vielleicht sogar noch 2015 fertiggestellt werden, ein diesjähriger Release mit dem neuen Qualcomm-Prozessor ist damit aber ausgeschlossen. Auch das für Oktober erwartete Premium-Smartphone LG G4 Pro wird wohl – entgegen anders lautender Gerüchte – auf ein anderes Prozessor-Modell setzen.

Adreno 530 beschert Snapdragon 820 fette Grafikleistung

Auch wenn bis auf den ungefähren Marktstart des Snapdragon 820 viele Details zum Chip noch im Dunkeln blieben, verriet Qualcomm im Rahmen der Siggraph-Messe immerhin schon Näheres zur verwendeten Grafikeinheit Adreno 530. So soll der Pixelkünstler im Vergleich zum Vorgänger Adreno 430 durchschnittlich etwa 40 Prozent schneller sein und dennoch wesentlich weniger Energie benötigen. Qualcomm behauptet, dass die Adreno 530-Einheit 40 Prozent weniger Strom braucht als der Vorgänger.

Außerdem unterstützt die Grafik-Einheit bereits die Programmier-Schnittstellen OpenGL ES 3.1 und OpenCL 2.0. Des Weiteren bietet sie HDMI 2.0-Support und kann entsprechend 60 Bilder pro Sekunde in 4K-Auflösung bereitstellen. Zudem verarbeitet sie Bilder von Kameras mit bis zu 25 MP und bei Bedarf auch die Signale von zwei Kameras mit bis zu 13 MP.


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