Will.i.am-Smartwatch soll Apple Watch Konkurrenz machen

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Multitalent will.i.am besitzt auch eine eigene Modemarke,
Multitalent will.i.am besitzt auch eine eigene Modemarke, (© 2014 Universal)

Superstar will.i.am zieht in die Smartwatch-Schlacht mit Apple: Der Frontmann der Black Eyed Peas stellt am Mittwoch in San Francisco seine eigens entwickelte Smartwatch vor und geht damit in den direkten Wettbewerb mit der Apple Watch.

Eigentlich wollte will.i.am seine selbst entwickelte Smartwatch bereits im Juli auf den Markt bringen. Dies kündigte er zumindest im April in der britischen Talk-Show "Alan Carr Chatty Man" an. Was auch immer die Markteinführung der smarten Uhr im angepeilten Zeitraum verhindert hat, ist nun offenbar aus der Welt geschafft. Denn wie engadget berichtet, stellt der umtriebige Musiker seine Smartwatch am Mittwoch, den 15. Oktober, im Rahmen des Dreamforce-Events in San Francisco vor – einen Tag vor der mit Spannung erwarteten Apple-Keynote. Damit eröffnet will.i.am den Konkurrenzkampf mit der Apple Watch.

Musikalische Smartwatch von will.i.am

Wie The Telegraph berichtet, soll die will.i.am-Smartwatch Bluetooth-fähig sein, WLAN können und benötigt für ihre volle Funktionsfähigkeit im Gegensatz zur Apple Watch keine Anbindung an ein Smartphone. So lassen sich mit der Uhr auch Anrufe entgegennehmen, auch wenn sie nicht mit einem Telefon verbunden ist. Zudem verfügt das Android-Gerät über Apps wie Twitter, Facebook und Instagram und hat ein gekrümmtes Display.

Weiterhin soll die Smartwatch Musik speichern, die per Internetverbindung aktualisiert werden kann. An Bord befindet sich auch ein Musikdienst der britischen Firma 7digital. Der Aktienkurs des Unternehmens schnellte sofort in die Höhe, nachdem sein Name mit dem Weltstar in Verbindung gebracht wurde. Quellen aus der Musikbranche nehmen an, dass will.i.am und 7digital Verträge mit großen Plattenfirmen ausgehandelt haben, die jeden Künstler gleich behandeln. Dies könnte ein Vorteil gegenüber anderen Musikdiensten sein, die Majorlabels und Independentlabels bisher immer verschiedene Tarife angeboten haben.


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