Apples HomePod 2 soll per Face ID auch Euer Gesicht erkennen

Der Nachfolger des HomePod (Bild) könnte über Face ID verfügen
Der Nachfolger des HomePod (Bild) könnte über Face ID verfügen(© 2017 Apple)

Zwar ist der HomePod von Apple noch nicht einmal im Handel erhältlich, doch nun tauchen schon Gerüchte um dessen Nachfolger auf. Die nächste Generation des smarten Lautsprechers soll wie das iPhone X über Face ID verfügen. Demnach könnte das Smart Home der Zukunft dann auch seine Nutzer erkennen.

Das Unternehmen Inventec Appliances fertigt für Apple laut Nikkei den HomePod und die AirPods. Dessen Unternehmens-Präsident David Ho hat offenbar erklärt, dass seine Firma den Trend erkannt hätte, dass smarte Lautsprecher künftig nicht nur eine Spracherkennung besitzen, sondern auch Features wie eine Bilderkennung und eine Gesichtserkennung. Demnach dürfte ein solches Gadget in Arbeit sein.

Nicht vor 2019

Zwar fertige Invetec Appliances auch für andere Hersteller wie Sonos, doch es sei davon auszugehen, dass Ho damit den HomePod 2 meint – oder wie auch immer Apple den Nachfolger seines smarten Speakers nennen wird. Noch ist nicht klar, welchen Vorteil die Gesichtserkennung aber im Detail bieten wird.

Es ist jedoch vorstellbar, dass kritische Smart-Home-Kommandos, die etwa zur Steuerung von Türen, Alarmanlagen oder anderen sicherheitsrelevanten Dingen gedacht sind, nur dann genutzt werden können, wenn Face ID den Hausbesitzer erkannt hat. Womöglich können durch die Erkennung auch automatisch persönliche Einstellungen eines Nutzers geladen werden.

Bis ein entsprechender Speaker mit 3D-Kamera in den Handel kommt, dürft es aber noch eine Weile dauern: Ein Analyst geht wohl davon aus, dass Apple ein solches Produkt frühestens im Jahr 2019 veröffentlichen wird. Schon im Mai 2017 hieß es dass Apple an einem neuen Gadget mit Face ID arbeitet. Womöglich hat das Unternehmen aus Cupertino also schon länger den Plan, einen HomePod mit Gesichtserkennung zu entwickeln. Apples erster Speaker mit Siri kommt in den ersten Regionen im Dezember 2017 in den Handel.

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