Fred Wilson: Apple Watch wird kein Selbstläufer

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Laut Fred Wilson sind Wearables wie die Apple Watch noch nicht bereit für den Mainstream
Laut Fred Wilson sind Wearables wie die Apple Watch noch nicht bereit für den Mainstream(© 2014 CURVED Montage)

Kein Vergleich zum iPad, iPhone oder iPod: Fred Wilson, der bereits in Unternehmen wie Twitter und Tumblr investiert hat, sieht in der Apple Watch kein Blockbuster-Produkt. Dem investor zufolge muss sich der Markt für Wearables erst noch entwickeln.

"Die Apple Watch wird kein Homerun-Produkt wie der iPod, das iPhone oder das iPad", schreibt Wilson in seinem Ausblick auf das Jahr 2015. "Nicht jede Person möchte einen Computer am Handgelenk tragen." Der Markt für Wearables würde im Jahr 2015 eine Menge Zeit, Energie und Geld zur Entwicklung benötigen – und wenig erfolgreiche Resultate erzielen.

Trotzdem ein finanzieller Erfolg für Apple?

Über seinen Twitter-Account äußerte sich Wilson eingehender zum ersten Wearable von Apple: Demnach würden voraussichtlich eine Menge Exemplare der Apple Watch verkauft – aber Apple würde mit der Smartwatch den Markt nicht definieren, wie es das Unternehmen beispielsweise mit dem iPad getan hat. Außerdem geht Wilson davon aus, dass der Formfaktor bei Wearables nicht im selben Maße entscheidend sei wie bei Smartphones.

Damit widerspricht Wilson den bisherigen Analysen, die der Apple Watch meist einen großen Erfolg prophezeiten. So sagte beispielsweise unlängst Morgan Stanley, dass bis zum Jahr 2020 insgesamt 530 Millionen Smartwatches verkauft werden könnten – woran die Apple Watch mit rund 30 Millionen verkauften Exemplaren innerhalb des ersten Jahres einen großen Anteil besäße. Wie die mobilen Trends 2015 von Curved eingeschätzt werden, könnt Ihr in einem Ausblick zum Thema nachlesen.


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